FörderungDurchbruch für Offshore-Windkraft

Windpark alpha ventus: Die Anfangsvergütung für neue Windkraftanlagen soll bis 2019 verlängert werden.
(Bildquelle: DOTI 2010 / alpha ventus Foto: Matthias Ibeler)
Die Offshore-Windenergie hat in Deutschland auch weiterhin eine Zukunft: Heute (21. November 2013) haben sich Vertreter von CDU und SPD in Berlin darauf geeinigt, das Stauchungsmodell für neue Windenergieanlagen bis zum Jahr 2019 weiterzuführen. Das Stauchungsmodell sieht für einen Zeitraum von acht Jahren eine Anfangsvergütung von 19 Cent pro Kilowattstunde vor und sollte ursprünglich 2017 auslaufen. Wie die Niedersächsische Staatskanzlei mitteilt, wird damit auch weiterhin Finanzierungs- und Planungssicherheit für Investoren und Windenergieunternehmen sichergestellt.
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bezeichnete den Ausgang der Verhandlungen als Durchbruch. In ganz Norddeutschland seien derzeit rund 5.000 Menschen in der Offshore-Industrie angestellt. Viele Arbeitsplätze seien aufgrund der derzeit vorhandenen Planungsunsicherheit bereits verloren gegangen. Nun könnten Investitionen geplant und der Bau neuer Anlagen vorbereitet werden, so der Minister.
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