Sonntag, 7. Juni 2026

KistersDynamische Netzsteuerung

[23.02.2024] Die Unternehmen Kisters und SAE IT-systems haben eine integrierte Lösung vorgestellt, die eine dynamische Netzsteuerung gemäß §14a EnWG unterstützt.
Flexibilitätsmanagement: Kisters und SAE IT-systems haben eine integrierte Komplettlösung aus Messtechnik und Software vorgestellt.

Flexibilitätsmanagement: Kisters und SAE IT-systems haben eine integrierte Komplettlösung aus Messtechnik und Software vorgestellt.

(Bildquelle: KISTERS, Adobe Stock)

Die zunehmende Belastung der Niederspannungsnetze durch den Anschluss neuer Ladepunkte und Wärmepumpen erfordert innovative Lösungen zur Vermeidung von Netzengpässen. Eine gesetzliche Neuerung, die Novellierung des §14a EnWG, gibt den Netzbetreibern nun die Möglichkeit, den Energieverbrauch bestimmter Anlagen bei Bedarf zu reduzieren, um das Netz stabil zu halten. Diese Regelung betrifft auch Erzeugungsanlagen, die mehr als 25 Kilowattstunden erzeugen und deren Leistung nun ebenfalls angepasst werden kann, um das Netz nicht zu überlasten.
Die Herausforderung für Netzbetreiber besteht darin, verschiedene Datenquellen zu integrieren und ein Management zu etablieren, das sowohl den Verbrauch als auch die Einspeisung von Energie flexibel steuern kann. Die Firmen Kisters und SAE IT-systems bieten hierfür eine Lösung an, die Messtechnik und Software kombiniert, um eine automatisierte Steuerung des Energieverbrauchs und der Energieeinspeisung zu ermöglichen. Diese Technologie ermöglicht eine minutengenaue Überwachung und Steuerung der Netze, um Engpässe effektiv zu vermeiden.
Markus Probst, Leiter des Geschäftsbereichs Energie bei Kisters, erklärt: „Viele Netzmodelle, die als ‚digitaler Zwilling‘ bezeichnet werden, sind statisch und können die Dynamik von Niederspannungsnetzen nicht adäquat abbilden. Unsere Lösung mit SAE IT-systems ermöglicht dagegen eine dynamische Netzsteuerung, die auch die notwendigen Schnittstellen zur Marktkommunikation beinhaltet. Diese innovative Systemkombination verspricht, die Fähigkeit der Netzbetreiber zur Vermeidung von Netzüberlastungen deutlich zu verbessern und stellt einen wichtigen Schritt zur Sicherstellung einer stabilen Energieversorgung dar.“





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