Dienstag, 10. Februar 2026

Energetische QuartiersentwicklungEin Schlüsselthema der Wärmewende

[28.08.2017] Auf einer Veranstaltung der Energieagentur Rheinland-Pfalz zur energieeffizienten Quartiersentwicklung stellte Energiestaatssekretär Thomas Griese vier Millionen Euro aus Landesmitteln für Maßnahmen des Wärmekonzepts in Aussicht.
Das Wärmekonzept des Landes Rheinland-Pfalz.

Das Wärmekonzept des Landes Rheinland-Pfalz.

(Bildquelle: Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten)

„Die energetische Quartiersentwicklung ist ein Schlüsselthema der Wärmewende“ sagte Energiestaatssekretär Thomas Griese jetzt bei der Veranstaltung Lösungsraum Quartier? Chancen und Hemmnisse nachhaltiger Quartiersentwicklung der Landesenergieagentur in Mainz. Immerhin hat der Wärmemarkt deutschlandweit einen Anteil von rund 40 Prozent an den energiebedingten CO2-Emissionen. Griese erklärte entsprechend: „So ist die Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien sowie die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen gerade in Gebäuden entscheidend.“ Nach den Worten des Staatssekretärs könne durch die gesamtheitliche Betrachtung ganzer Quartiere in energetischen Konzepten sowie deren Umsetzung eine große Schubkraft für den Klimaschutz erreicht werden.
„Wollen wir unsere energie- und klimapolitischen Ziele erreichen, müssen wir den Wärmebereich zum Schwerpunkt machen. Das Wärmekonzept für Rheinland-Pfalz rüstet unser Land für die Wärmewende“, sagte Griese. Es bündele Maßnahmen von energetischer Quartiers- und Gebäudesanierung, über Nahwärmenetze bis hin zur Verknüpfung von Strom und Wärme vor Ort.
Städte und Gemeinden seien Schlüsselakteure bei der energieeffizienten Quartiersentwicklung. Deshalb wolle das Land die Kommunen künftig bei der Erstellung solcher Quartierskonzepte finanziell unterstützen, weitere Förderung gebe es vom Bund. Eine Förderrichtlinie sei derzeit in der Abstimmung. Außerdem fordere das Land die Einstellung von Sanierungsmanagern, die die spätere Umsetzung der Konzepte begleiten sollen.
Insgesamt will Rheinland-Pfalz in den Jahren 2017 und 2018 knapp vier Millionen Euro Landesmittel für Maßnahmen des Wärmekonzepts aufwenden. Ergänzt durch 1,9 Millionen Euro aus EU-Mitteln stünden damit in dem Bundesland rund zehn Millionen Euro Fördermittel im Wärmebereich zur Verfügung.





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