Samstag, 14. Februar 2026

Baden-WürttembergEnergiewende im Dialog

[13.05.2013] Baden-Württemberg will die Energiewende zum Bürgerprojekt machen und startet dafür die Kampagne „Energiewende im Dialog“. Zentrales Kommunikationsinstrument ist das Web.
In Baden-Württemberg soll die Energiewende zum Bürgerprojekt werden.

In Baden-Württemberg soll die Energiewende zum Bürgerprojekt werden.

(Bildquelle: Umweltministerium Baden-Württemberg)

Das baden-württembergische Umweltministerium hat am Wochenende den Startschuss für seine Kampagne „Energiewende im Dialog“ gegeben. Zum Auftakt hatte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen) die Erfolgszahlen für die baden-württembergische Energiepolitik 50 – 80 – 90 präsentiert. „Dies sind die entscheidenden Zielmarken einer erfolgreichen Energie- und Klimapolitik in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2050“, erklärte Untersteller. „50 Prozent eingesparte Energie, 80 Prozent Strom und Wärme aus erneuerbaren Quellen und 90 Prozent weniger Treibhausgasausstoß.“ Die knapp zwei Meter hohen Zahlen werden nach Angaben des Umweltministeriums Baden-Württemberg in den kommenden Wochen und Monaten durchs Land reisen und symbolisch die Herausforderungen und die Chancen der Energiewende repräsentieren. Untersteller: „Die Energiewende muss in die Fläche. Die Weichen dazu haben wir in den vergangenen zwei Jahren gestellt. Jetzt geht es darum, alle mitzunehmen und einzubeziehen. Wir wollen ins Gespräch kommen, werben und begeistern.“ Zentrales Kommunikationsinstrument der Kampagne werde die Website www.50-80-90.de sein, mit Informationen zum Energiesparen, zu Best-Practice-Beispielen und Förderprogrammen. Zudem plant das Umweltministerium, über das Portal in direkten Kontakt zu den Bürgern zu treten. Darüber hinaus sollen auf der Online-Plattform YouTube Videos zum Thema Energiewende eingestellt werden.





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