MVVErst-Mitglied im Klimabündnis

Franz Untersteller (Landesumweltminister, links) und Georg Müller (MVV-Vorstandsvorsitzender) bei der Unterzeichnung der individuellen Klimaschutzvereinbarung.
(Bildquelle: MVV)
Das Mannheimer Energieunternehmen MVV gehört laut eigenen Angaben zu den ersten Unternehmen in Baden-Württemberg, die eine eigene Klimaschutzvereinbarung mit dem Land unterzeichnet haben. Mit der individuell auf die MVV zugeschnittenen Klimaschutzvereinbarung trete das Unternehmen dem neuen Klimabündnis Baden-Württemberg bei und gehe eine freiwillige Selbstverpflichtung ein, die Treibhausgasemissionen konsequent weiter zu verringern. Die Vereinbarung habe eine Laufzeit von zunächst zehn Jahren, könne dann aber verlängert werden. Sie lege konkrete Maßnahmen zur Erreichung der unternehmerischen Klimaschutzziele fest. Dazu werden die Emissionen jährlich erfasst und alle fünf Jahre ein Monitoringbericht erstellt. „Wir wollen und werden bis spätestens 2050 als Unternehmen komplett klimaneutral sein“, kündigt der MVV-Vorstandsvorsitzende Georg Müller an. Daher sei die Unternehmensstrategie seit Jahren konsequent auf den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Stärkung der Energieeffizienz ausgerichtet. MVV habe in den zurückliegenden zehn Jahren bereits knapp vier Milliarden Euro in das Energiesystem der Zukunft investiert. „Wir halten dieses Tempo im Strom- und Wärmebereich hoch und werden in den nächsten Jahren weitere drei Milliarden Euro dafür in die Hand nehmen“, erklärt Müller, denn: „Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind zentrale Bausteine der DNA unseres Unternehmens.“ Nach den Worten von Landesumweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen) hat „ein hoch industrialisiertes Land wie Baden-Württemberg beim Klimaschutz eine besondere Rolle als Vorbild und Taktgeber.“ Dieser Rolle seien sich die Landesregierung und die Unternehmen des Landes bewusst.
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