Sonntag, 8. Februar 2026

OhrdrufFörderung für Ausbau des Wärmenetzes erhalten

[03.03.2025] Die Stadt Ohrdruf erhält jetzt eine Förderung von zwei Millionen Euro für den Ausbau seines Wärmenetzes. Infrastrukturminister Steffen Schütz übergab dazu einen entsprechenden EFRE-Förderbescheid an Bürgermeister Stefan Schambach.

Ohrdrufs Bürgermeister Stefan Schambach (l.) und Infrastrukturminister Steffen Schütz halten einen symbolischen Scheck.

(Bildquelle: D. Santana/TMDI)

Das Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur unterstützt jetzt mit einer Förderung von zwei Millionen Euro den Neubau und die Optimierung des Wärmenetzes in der Stadt Ohrdruf. Infrastrukturminister Steffen Schütz (BSW) übergab dazu jetzt einen Zuwendungsbescheid aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) an Bürgermeister Stefan Schambach (SPD). Wie das Ministerium mitteilt, verfolgt das Projekt eine zukunftsfähige Wärmeversorgung der Stadt, die verstärkt auf erneuerbare Energien setzt.

„Mit dem Vorhaben macht die Stadt Ohrdruf einen großen Schritt, den Anteil erneuerbarer Energieträger bei der Wärmeversorgung zu erhöhen und die Wärmeerzeugung in Abhängigkeit der Nachfrage zu verbessern“, erklärte Minister Schütz. Durch den Umbau der Wärmeerzeugung werde die Gesamtenergieeffizienz auf ein deutlich klimagerechteres Niveau gehoben.

Geplant ist die Modernisierung der Wärmeversorgung im Bereich Südstraße und im Wohnquartier an der Clara-Zetkin-Straße. Die bestehende Infrastruktur entspricht laut Ministerium nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik und soll durch ein System ersetzt werden, das auf Umweltwärme aus Wärmepumpen sowie Abwärme aus der Sektorenkopplung setzt. Photovoltaikanlagen vor Ort liefern Strom für den Betrieb der Wärmepumpen, während zwei Großwärmespeicher die erzeugte Wärme bedarfsgerecht bereitstellen.

Das Vorhaben kostet insgesamt rund 3,3 Millionen Euro, wovon etwa zwei Drittel aus EFRE-Mitteln finanziert werden. Die Stadt Ohrdruf hatte sich erfolgreich am Wettbewerb „Nachhaltige Stadtentwicklung und energetische Stadtsanierung“ beteiligt, den das Ministerium 2022 im Rahmen der EFRE-Förderperiode 2021–2027 aufgelegt hatte.





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