Wilken Software GroupInsolvenz-Manager im Einsatz
Die Wilken Software Group bietet ab sofort eine Lösung an, mit der sich Insolvenzen managen lassen. Wie das Unternehmen mitteilt, liefert es damit eine Antwort darauf, dass 2021 fast 40 Energieversorger wegen der stark steigenden Energiepreise Insolvenz anmelden oder die Belieferung einstellen mussten. Damit sei ein erheblicher Mehraufwand für die Energieversorgung in der Prozessabwicklung verbunden. Das Zusatzmodul der Branchenlösung Wilken ENER:GY sorge nun mit seinen Komfortfunktionen für hohe Flexibilität. Zudem ließen sich zahlreiche Prozesse im Insolvenz-Management automatisieren. Das Modul sei bereits bei ersten Wilken-Anwendern im Einsatz. Sie berichteten, dass sie mit ihm die aktuellen Insolvenzen effizient und hoch automatisiert abwickeln konnten.
Im Rahmen der Netznutzungsabwicklung ließen sich die unterschiedlichen Insolvenzfälle wie etwa die vorläufige und tatsächliche Insolvenz inklusive der Abwicklung von Vorauszahlungen abbilden, aber auch die Beendigung und Bilanzkreisschließung. Insolvenzverwalter würden am jeweiligen Lieferanten verwaltet und auch eine Vielzahl an Vertriebsprozessen inklusive Vorauszahlungen und Forderungsabgrenzung würden unterstützt. Werde ein Bilanzkreisschließungsprozess oder eine Beendigung des Lieferantenrahmenvertrags zum Stichtag durchgeführt, werden die Lieferverträge beendet und die Kunden zur Ersatz- oder Grundversorgung vorbereitet, inklusive der EoG-Anmeldung.
Die einzelnen Geschäftsvorfälle bilde ENER:GY als Prozesse ab, die über Parameter konfiguriert sind. Da die Abwicklung unterschiedlicher Insolvenzfälle sehr verschieden ablaufen könne, ließen sich die Parameter lieferantenspezifisch definieren und die Prozessabfolge entsprechend modifizieren.
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