iS SoftwareLastflüsse modellieren und berechnen

Netzzustandsanalyse: Heatmap zur Darstellung der Strombelastung im Netz.
(Bildquelle: Venios GmbH)
Das Einspeise-Management wird in diesem Jahr grundlegend novelliert. Dafür sind Anpassungen in den technischen und kaufmännischen Prozessen und Systemen notwendig. In den WinEV-Modulen werden nach Angaben von Anbieter iS Software die neuen kaufmännischen Prozesse im Bereich EEG-Abrechnung und Bilanzierung abgebildet und ab Juli den Kunden bereitgestellt. Zudem kooperiert iS Software mit dem IT-Unternehmen Venios, dessen Basistechnologie Venios Energy Platform (VEP) Big-Data-Analysen von Energiesystemen ermöglicht. Die Plattform könne als ergänzender Baustein für die Netzzustandsanalyse über intelligente Schnittstellen in die Komplettlösung von iS Software integriert werden.
Nach Angaben von Venios können Analysen über Erzeugung und Verbrauch vor Ort auch über Modellierungsansätze mittels sekundärer Datenquellen generiert werden. Verknüpft mit vorliegenden oder abgeleiteten Informationen zur Topologie und Ausstattung des lokalen Netzes könnten Lastflüsse modelliert und berechnet werden. „Wir erstellen quasi einen digitalen Zwilling des physikalischen Netzes“, erläutert Venios-Manager Rene Kersten. „Damit bekommen Stadtwerke ein flexibles Tool für Big-Data-Analysen zur Berechnung der Netzkapazität und zur Netzoptimierung.“
Mike Horne, Prokurist bei iS Software, ist überzeugt: „Die Einführung der Redispatch-2.0-Prozesse ist nur einer von weiteren Schritten in Richtung Digitalisierung der Netze. Gemeinsam mit Venios möchten wir unsere Kunden auf diesem Weg begleiten und eine Lösung anbieten, die bereits heute für die Herausforderungen der Zukunft konzipiert ist.“
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