badenovaMehr Nachhaltigkeit wagen

Der Vorstand der badenova und das Nachhaltigkeitsmanagement präsentieren die Weiterentwicklung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie.
v.l.: Angela Hinel; Fabian Burkard; Heinz-Werner Hölscher, Vorstand; Leonie Bank.
(Bildquelle: badenova / Jonas Conklin)
Seit der Unternehmensgründung im Jahr 2001 ist Nachhaltigkeit in der DNA der badenova angelegt und wird intern wie extern gelebt, teilt das Unternehmen mit. Kern des heutigen Verständnisses ist, dass wirtschaftliches Handeln nicht im Spannungsdreieck mit den sozialen und ökologischen Anforderungen stehen sollte: Das wirtschaftliche Handeln der badenova muss also sozio-ökologisch nachhaltig sein, das heißt dem Wohle der Gesellschaft und dem Wohle der Umwelt gleichermaßen dienen. Das 100 Prozent kommunale Unternehmen leistet seit jeher einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung und das Gemeinwohl in der Region. Dieser Beitrag erschöpft sich nicht in der reinen Ergebnisausschüttung an die Kommunen, sondern geht weit darüber hinaus.
Ein Beispiel für die bereits lange Erfolgsgeschichte in diesem Bereich ist der in der Energiebranche einmalige Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz. Seit der Gründung der badenova verzichten die kommunalen Anteilseigner auf drei Prozent des Unternehmensergebnisses, rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr, um Nachhaltigkeit in der Region zu fördern. Seit 2001 sind für über 300 Umweltprojekte insgesamt 33 Millionen Euro in Vorhaben für mehr Nachhaltigkeit in der Region investiert worden. Aufgrund des großen Engagements von Einzelpersonen, Vereinen und lokalen Initiativen hat badenova ein zweites Instrument, die Schwarzwald-Crowd, geschaffen. Über diesen Weg werden seit 2019 ergänzend zum Innovationsfonds kleinere, lokale Initiativen mit ökologischen, sozialen oder gesellschaftlichen Zielen unterstützt. Ob Fonds oder Crowd-Funding: badenova unterstützt über das eigene Kerngeschäft hinaus Energiewendemacher und engagierte Menschen, damit sie in der Region nachhaltige Projekte vorantreiben können. „Nachhaltigkeit ist sowohl für unser Kerngeschäft entscheidend als auch eine Gemeinschaftaufgabe der Gesellschaft“, erklärt Vorstand Heinz-Werner Hölscher. Um die Weiterentwicklung voranzutreiben, braucht es Ressourcen und Mittel. Daher gibt es bei der badenova eine dritte Säule zur Finanzierung: das Klimakonto. Fokus ist die Finanzierung von Maßnahmen zur CO2-Vermeidung oder -Verminderung. Mit dem Ziel, als Unternehmen bis 2035 klimaneutral zu sein, werden Jahr für Jahr in Abhängigkeit vom CO2-Preis interne Budgets zur Verfügung gestellt. Um Klimaneutralität zu erreichen, orientiert sich badenova an den international anerkannten Standards nach dem Greenhouse Gas Protocol.
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