Mittwoch, 21. Oktober 2026

EW SchmidMigration auf Cloudplattform

[28.08.2025] Der niederbayerische Energieversorger EW Schmid stellt seine Abrechnungs- und Vertriebsprozesse noch 2025 auf die neue Cloudplattform der Kraftwerk Software Gruppe um. Die Lösung basiert auf Microsoft Dynamics 365 und soll Effizienz, Automatisierung und Integration mit bekannten Microsoft-Anwendungen bringen.

Das Projektteam von EW Schmid.

(Bildquelle: EW Schmid)

Wie die Kraftwerk Software Gruppe mitteilt, wird das Unternehmen EW Schmid aus Mamming bis Jahresende 2025 ihre gesamte Abrechnung und ihren Vertrieb auf eine neue Cloudplattform migrieren. Die Lösung basiert auf Microsoft Dynamics 365 Business Central und ersetzt die bislang genutzte On-Premise-Software von iS Software. Der Vertrag für die Umstellung wurde im Frühjahr unterzeichnet, Anfang Juli startete das Projekt mit einem Kick-off, das Go-Live ist für das Jahresende vorgesehen.

EW Schmid arbeitet seit 2017 mit iS Software und entschied sich, als einer der ersten Bestandskunden auf die neue Plattform zu wechseln. „Als Pilotkunde profitieren wir frühzeitig von den Vorzügen, können uns direkt einbringen und sind von Anfang an Teil der Weiterentwicklung“, erklärt Christian Haimerl, Leiter Verwaltung beim EW Schmid. Im Zuge der Migration werden auch zusätzliche Komponenten eingeführt, darunter ein Webportal und ein revisionssicheres Archiv. Andreas Weber, CEO der Kraftwerk Software Gruppe, sieht darin einen richtungsweisenden Schritt: „Mit dem EW Schmid zeigen wir, dass auch kleinere Versorger schnell von Cloud-Standardtechnologie, KI-Unterstützung und App-Ökosystem profitieren.“

Zum Go-Live werden zunächst die Prozesse für Abrechnung, Vertrieb, Mieterstrom, Marktkommunikation, Archivierung und das Webportal in Betrieb genommen. Die Plattform vereint Smart Billing, Finanz- und Kundenmanagement sowie die E-Mobilitätslösung m8mit in einem durchgängigen System. Durch die Microsoft-Dynamics-Basis lassen sich Outlook, Excel und andere Anwendungen direkt einbinden, E-Mails können automatisch Vorgängen zugeordnet werden.

Der Betrieb im Kraftwerk-Rechenzentrum soll die lokale IT entlasten und zugleich flexible Rechenleistung bereitstellen. Über Microsoft-Dienste wie Teams, Power BI, Copilot-KI und Power Automate sind weitere Automatisierungen und Auswertungen möglich. Haimerl betont: „Die neue Plattform übernimmt viele Aufgaben, die wir bisher händisch erledigen mussten, künftig quasi nebenbei. Das verschafft uns Kapazitäten, etwa um neue Geschäftsfelder wie Ladeinfrastruktur, Speicher und Direktvermarktung voranzutreiben.“





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