Donnerstag, 16. April 2026

TrianelNetzwerk erhält Zuwachs

[27.08.2025] Die Wuppertaler Stadtwerke und die Siegener Versorgungsbetriebe sind neue Gesellschafter der Stadtwerkekooperation Trianel. Beide Unternehmen wollen über das Aachener Netzwerk ihre Strategien zur Energiewende stärken und gemeinsame Projekte vorantreiben.

Trianel hat jetzt sein Netzwerk erweitert.

v.l.: Dr. Oliver Runte, Geschäftsführer, Trianel; Thomas Mehrer, Geschäftsführer, SVB Siegener Versorgungsbetriebe; Markus Hilkenbach, Vorstandsvorsitzender, WSW Wuppertaler Stadtwerke; Markus Schlomski, Vorstand, WSW Wuppertaler Stadtwerke, Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung, Trianel

(Bildquelle: Trianel)

Wie die Stadtwerkekooperation Trianel mitteilt, sind ihr jetzt die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) und die Siegener Versorgungsbetriebe (SVB) beigetreten. Mit dem Schritt verstärken die beiden kommunalen Energieversorger aus Nordrhein-Westfalen das Aachener Stadtwerkenetzwerk, dem nun 53 Gesellschafter angehören.

„Wir freuen uns, dass die WSW und die SVB jetzt Teil der Trianel-Familie sind“, erklärte Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung von Trianel. „Beide Unternehmen passen mit ihrem klaren Fokus auf die Energiewende und eine moderne Daseinsvorsorge hervorragend in unser Netzwerk. Ihr Beitritt spiegelt die Attraktivität unserer Unternehmensidee wider und bestärkt uns in unserer Wachstumsstrategie.“

Nach Angaben von Trianel halten die Wuppertaler Stadtwerke künftig einen Anteil von 1,0 Prozent an der Gesellschaft, die Siegener Versorgungsbetriebe 0,49 Prozent. Möglich wurde der Einstieg, weil die Stadtwerke Trier ihre Anteile nach 16 Jahren Zugehörigkeit im Zuge einer strategischen Neuausrichtung abgegeben haben.

WSW zufolge, mit rund 3.500 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 1,4 Milliarden Euro einer der größten kommunalen Versorger Deutschlands, ist die Beteiligung an Trianel ein wichtiger Baustein für die eigene Dekarbonisierungsstrategie. „Der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Vermarktung von grünem Strom sind essenziell, wenn wir unsere ambitionierten Klimaziele erreichen möchten. Und das gelingt am besten in Kooperation“, sagte WSW-Vorstandsvorsitzender Markus Hilkenbach.

Auch die Siegener Versorgungsbetriebe begründen ihren Schritt mit den Vorteilen gemeinsamer Projekte. „Über das Partnerprogramm Trianel Connect hatten wir bereits die Möglichkeit, die Professionalität und Innovationskraft der Aachener Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Wir freuen uns, dies nun auf eine breitere Basis stellen zu können“, erklärte SVB-Geschäftsführer Thomas Mehrer.

Wie Trianel weiter berichtet, zählt die Kooperation heute über 100 kommunale Gesellschafter und Partner. Rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die beteiligten Stadtwerke bei der Entwicklung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien, beim Energiehandel, bei der Beschaffung und bei der Entwicklung von Flexibilitätsoptionen.





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