Sonntag, 1. November 2026

COPA-DATANeue Version von zenon 11 erschienen

[01.08.2022] COPA-DATA hat jetzt mit zenon 11 die neueste Version seiner intelligenten Software-Plattform für Industrie- und Energieanlagen veröffentlicht. Die Lösung ermöglicht es Unternehmen, Konzepte für die modulare Produktion umzusetzen.

Der Hersteller von Industrie-Software COPA-DATA hat mit zenon 11 die neueste Version seiner intelligenten Software-Plattform für Industrie- und Energieanlagen veröffentlicht. Wie das Unternehmen mitteilt, führt COPA-DATA mit der neuen Generation von zenon eine leistungsstarke MTP Suite ein. Das Werkzeug ermögliche es Unternehmen, Konzepte für die modulare Produktion umzusetzen. zenon 11 sei ab sofort verfügbar und richte sich vor allem an Anwender in den Branchen Automotive, Food and Beverage, Life Sciences sowie im Energiesektor.
Module Type Package (MTP) leite einen Paradigmenwechsel im Engineering ein, indem es den Maschinen- und Anlagenbau sowie dessen Kommunikation standardisiert. Der branchen- und herstellerübergreifende MTP-Standard vereinheitliche die Beschreibungen verschiedener Module. Produktionslinien ließen sich so in kleinere, austauschbare Sektionen unterteilen – Stichwort Plug-and-Produce-Fertigung.
Mit der Version 11 werde die zenon MTP Suite erstmals nativ angeboten. MTP sei dabei auf der Prozessorchestrierungsebene (zenon POL) integriert. Dadurch werde eine nahtlose Interaktion mit dem zenon Engineering Studio erreicht. So sei es Herstellern einfacher möglich, ihre Anlagen zu modularisieren und eine flexiblere Produktion zu erreichen.
Wie seine Vorgängerversionen könne die Software-Plattform zenon 11 in einer Vielzahl unterschiedlicher industrieller Umgebungen eingesetzt werden. Verbesserungen habe COPA-DATA unter anderem auch in der Engineering-Ergonomie sowie im Bereich Cyber-Security vorgenommen.

Aktuellster Stand zum Netzdaten-Austausch

zenon 11 verfüge über neue Schnittstellen: Werum MSI ermögliche die Anbindung von Maschinen an PAS-X von Werum IT Solutions. Dabei handele es  sich um ein in der Life-Science-Industrie etabliertes Manufacturing Execution System (MES). Für Netzbetreiber aus dem Energiesektor sei die CIM-CGMES Konnektivität umgesetzt worden. Das Datenformat sei der aktuellste Standard, um Netzdaten auszutauschen.
Mit Alarm Shelving stehe eine weitere praktische Funktion zur Verfügung. Sie unterstütze Nutzer bei der sicheren Verwaltung von Fehlermeldungen, indem sie Alarme mit niedriger Priorität zurückstellen können, während dringende Alarme bearbeitet werden. Diese Funktion entspreche den Normen ISA-18.2-2016 und IEC 62682, die für das Management von Alarmsystemen in der Prozessindustrie entwickelt wurden. Mit modernster Multifaktor-Authentifizierung und einer neuen Verschlüsselung für zenon Netzwerke mit TLS v1.3 Zertifikaten sei die Sicherheit weiter erhöht worden.
Deutlich erweitert worden seien ebenfalls das Batch-Modul. In der chronologischen Ereignisliste (CEL), in Life Sciences auch Audit Trail genannt, stünden nun mehr Informationen über die Rezepturausführung bereit. Damit unterstütze zenon 11 die regulatorischen Anforderungen vieler Branchen. Anwender hätten nun die Möglichkeit, automatisch Berichte zu erstellen und zu exportieren, nachdem eine Charge abgeschlossen wurde. Dank einer zuverlässigen Redundanz gewährleiste die neue Version eine kontinuierliche Synchronisierung zwischen dem Server und dem Standby-System. Diese Funktion stelle sicher, dass die Stapelverarbeitung auch bei einem Ausfall des Servers ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann.
Neben dem neuen zenon Release habe COPA-DATA auch die zenon Academy gelauncht und stellt Ingenieuren eine neue zentrale Ressource für Online-Kurse oder Präsenzschulungen zur Verfügung. Die zenon Academy decke alle Themen rund um die Software-Plattform zenon ab – von der Energiewirtschaft bis zur Batch-Steuerung in Life Sciences. Nutzer könnten auf der neuen Lernplattform kostenlos Zertifikate erwerben und Unternehmen dadurch ihren COPA-DATA Partner Status weiterentwickeln.





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