Samstag, 4. April 2026

HertenPanoramabilder optimieren Prozesse

[11.08.2021] In Herten werden die Geodaten der Stadt auf den neuesten Stand gebracht. Hierfür fahren speziell ausgestattete Kleinwagen durch die Kommune und nehmen georeferenzierte Bilder auf. Die 360-Grad-Aufnahmen vereinfachen Prozesse und optimieren Arbeitsabläufe.
In Herten nehmen speziell ausgestattete Kleinwagen georeferenzierte Bilder vom Straßenbereich auf.

In Herten nehmen speziell ausgestattete Kleinwagen georeferenzierte Bilder vom Straßenbereich auf.

(Bildquelle: Stadtwerke Herten)

In Herten wird jetzt die virtuelle Abbildung der Straßen erneuert. Wie die Hertener Stadtwerke berichten, werden hierfür speziell ausgestattete Kleinwagen durch die im Ruhrgebiet gelegene Stadt fahren und in Abständen von fünf Metern georeferenzierte Bilder vom Straßenbereich aufnehmen. Das Bildmaterial werde anschließend aufbereitet und zu 360-Grad-Panoramabildern – so genannten Cycloramas – zusammengefügt. Zusätzlich werden bei der Befahrung des Stadtgebiets per Laser-Scanner 3D-Modelle der Straßen erstellt.
Die Aufnahmen dienen als Arbeitsgrundlage für diverse Aufgabenfelder des städtischen GIS-Zentrums. Diese Einrichtung sei unter anderem für den Betrieb des konzernweiten Geodaten-Management und die Bereitstellung von Geobasisdaten zuständig. Die virtuelle Technik werde bereits etwa in den Bereichen Hausanschlussplanung, Bauberatung, Planung, Vermessung, Straßenverkehr, Umwelt oder auch bei der Feuerwehr eingesetzt. Dank der virtuellen Abbildung der Realität können die Teams von Stadt und Stadtwerken viele Sachverhalte direkt vom Arbeitsplatz aus klären und damit Anfragen noch schneller bearbeiten. Die 360-Grad-Ansichten liefern nicht nur gestochen scharfe visuelle Informationen, sondern ermöglichen auch virtuelle Messungen und Leitungsdokumentationen – ohne Vor-Ort-Termine.
Erstmalig seien solche Aufnahmen im Jahr 2019 angefertigt worden. Eine Aktualisierung der Daten sei jeweils in einem zweijährigen Rhythmus geplant. Die Befahrungen mit dem Kamerawagen werden je nach Wetterlage im Zeitraum von rund sechs Wochen stattfinden. Der Datenschutz spiele hierbei eine entscheidende Rolle. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden Fahrzeugkennzeichen und Gesichter automatisch verpixelt und unkenntlich gemacht. Bürgerinnen und Bürger, die bei den Aufnahmen erfasst werden, müssen nicht befürchten, dass die Aufnahmen veröffentlicht werden. Die Bilder dienen ausschließlich internen Zwecken und unterliegen datenschutzrechtlichen Bestimmungen.
Mit der Erstellung der Aufnahmen wurde die Firma CycloMedia beauftragt. Als Mitglied im Verein Selbstregulierung der Informationswirtschaft (SRIW) unterliege sie dem Datenschutzkodex für Geoinformationsdienste.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Informationstechnik

rku․it: Fünf Energieversorger steigen auf Plattform um

[31.03.2026] Das Unternehmen rku․it bringt fünf Energieversorger gleichzeitig auf seine Plattform NextGen in den Produktivbetrieb. Der koordinierte Parallel-Go-live zeigt, wie skalierbar integrierte Cloud-Lösungen in der Energiewirtschaft heute umgesetzt werden können. mehr...

EWE: Eigenes SOC für IT- und OT-Systeme

[25.03.2026] Der Energie- und Telekommunikationskonzern EWE baut seine Cyber-Abwehr mit einem eigenen Security Operations Center für IT- und OT-Systeme aus. Das Angebot richtet sich bundesweit an Unternehmen und KRITIS-Betreiber und reagiert auf steigende Anforderungen durch NIS2, KI-gestützte Angriffe und komplexe Cloud-Umgebungen. mehr...

Advertorial: Forderungsmanagement auslagern

[19.03.2026] Der Fachkräftemangel zwingt Energieversorger zum Umdenken. Gleichzeitig steigen die Anforderungen im Forderungsmanagement. Die Lösung: Ein spezialisierter Partner übernimmt die komplette Zahlungsabwicklung – von der ersten Buchung bis zum Inkasso. mehr...

beegy: EEBUS-Zertifikat erhalten

[19.03.2026] Das Heim-Energiemanagementsystem von beegy ist nach dem herstellerübergreifenden EEBUS-Standard zertifiziert. Damit erfüllt die Lösung zentrale Vorgaben für interoperables Energiemanagement und wird für Energieversorger im Prosumer-Markt unmittelbar einsetzbar. mehr...

kraftwerk Software Gruppe: Energieversorger wechseln auf cloudbasierte Plattform

[18.03.2026] Die Stromversorgung Greding und die Stadtwerke Hemau stellen ihre IT-Landschaft gemeinsam auf eine cloudbasierte Plattform um. Das Projekt soll Prozesse vereinheitlichen, Synergien heben und den Weg für weitere Digitalisierungsschritte ebnen. mehr...

Stadtwerke Lübeck: Erstes eigenes Rechenzentrum in Betrieb genommen

[13.03.2026] Die Stadtwerke Lübeck haben ihr erstes eigenes Rechenzentrum in Betrieb genommen, das sensible Daten künftig direkt vor Ort verarbeitet und speichert. Das Projekt soll die digitale Souveränität der Region stärken – und stößt schon zum Start auf große Nachfrage. mehr...

Nexiga: Plattform analysiert Strommarkt-Dynamiken

[05.03.2026] Das Unternehmen Nexiga bringt mit dem Hellbrise Monitor eine neue Datenplattform zur Analyse von Strommarkt-Dynamiken an den Start. Das Tool soll Einspeisespitzen, negative Preise und strukturelle Risiken der Energiewende transparent machen und richtet sich an Versorger, Netzbetreiber, Forschung und Politik. mehr...

VertiGIS: Vorarlberger Energienetze erneuert Geo-Informationssystem

[04.03.2026] Das Unternehmen Vorarlberger Energienetze stellt sein Geo-Informationssystem auf die dritte Generation um und setzt dabei auf Technologie von VertiGIS. Der Wechsel ist wegen des auslaufenden Altsystems bis 2028 zwingend und betrifft Datenqualität, Netzbetrieb und künftige KI-Anwendungen gleichermaßen. mehr...

Mitarbeiterin im Kundenzentrum der evm mit Headset vor zwei Monitoren im Büro, im Hintergrund eine gelbe Wand mit evm-Logo.

evm: KI-Chatbot entlastet Kundenservice

[03.03.2026] Das kommunale Unternehmen Energieversorgung Mittelrhein (evm) zieht eine Zwischenbilanz zum Einsatz seines KI-Chatbots Eva. Demnach wurden allein im Jahr 2025 mehr als 40.000 Gespräche geführt. mehr...

WEMAG: Wechsel auf S/4HANA-Plattform

[03.03.2026] Die WEMAG-Gruppe hat ihre IT-Systeme grundlegend umgestellt. Nach einer Projektzeit von 18 Monaten nutzt das Unternehmen nun die S/4HANA-Plattform von Thüga SmartService. Dabei wurden 92 Buchungskreise und knapp 500 Nutzerinnen und Nutzer migriert. mehr...

bericht

Plattformstrategie: Hybrid denken, souverän handeln

[26.02.2026] Die Erlanger Stadtwerke sind mit Microsoft 365 auf eine Plattform umgestiegen, die Mitarbeitende spürbar entlastet und die Zusammenarbeit effizienter gestaltet. Im Sinne der digitalen Souveränität wurde für die Softwarearchitektur ein hybrider Ansatz gewählt. mehr...

Wuppertaler Stadtwerke: IT-Partnerschaft mit rku․it besiegelt

[23.02.2026] Die Wuppertaler Stadtwerke bauen ihre IT mit der NextGen-Plattform von rku.it aus. Die strategische Partnerschaft soll Prozesse im SAP-Umfeld modernisieren und den kommunalen Versorger langfristig digital absichern. mehr...

cortility: Zusatzmodule an SAP S/4HANA angepasst

[20.02.2026] Das Unternehmen cortility hat mehrere Zusatzmodule für SAP S/4HANA Utilities überarbeitet. Die Lösungen nutzen die neue Systemarchitektur und lassen sich ohne große Anpassungen integrieren. Weitere Erweiterungen sind angekündigt. mehr...

Salesfive: CRM-Vorlage für Stadtwerke

[20.02.2026] Die Energieversorgung Oberhausen und Salesfive präsentieren eine CRM-Lösung für Stadtwerke. Die auf Praxiserfahrungen basierende Vorlage soll den Kundenservice schneller und effizienter machen. Laut den Unternehmen ist der Start innerhalb weniger Wochen möglich. mehr...

Martin: Umstieg auf Stackable Data Platform

[18.02.2026] Das Unternehmen Martin für Umwelt- und Energietechnik analysiert Betriebsdaten seiner Waste-to-Energy-Anlagen mit der Stackable Data Platform zentral in einer Open-Source-Umgebung. Damit will das Unternehmen Emissionen präziser steuern, Wartungen vorausschauend planen und als Teil Kritischer Infrastruktur datensouverän bleiben. mehr...