Mittwoch, 8. Juli 2026

WasserstoffnetzPläne bei BnetzA eingereicht

[24.07.2024] Die Fernleitungsnetzbetreiber haben ihren Antrag für ein rund 10.000 Kilometer langes Wasserstoffnetz bei der Bundesnetzagentur eingereicht. Dieses soll Investitionskosten von rund 20 Milliarden Euro verursachen und bis 2032 sukzessive in Betrieb gehen.
Leitungsbau: Der Startschuss für eine Wasserstoff-Infrastruktur ist gefallen.

Leitungsbau: Der Startschuss für eine Wasserstoff-Infrastruktur ist gefallen.

(Bildquelle: ONTRAS)

Die Fernleitungsnetzbetreiber haben bei der Bundesnetzagentur einen Antrag für das zukünftige Wasserstoff-Kernnetz gestellt. Das Netz soll bis 2032 sukzessive in Betrieb gehen und eine Leitungslänge von rund 10.000 Kilometern umfassen. Rund 60 Prozent dieser Leitungen sollen umgerüstet werden, die erwarteten Investitionskosten liegen bei 19,7 Milliarden Euro.
Das Wasserstoff-Kernnetz ist der Startschuss für den Aufbau einer deutschlandweiten Wasserstoff-Infrastruktur und soll den Hochlauf von Wasserstoff beschleunigen. Die Bundesnetzagentur prüft nun, ob das beantragte Netz die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt. Dabei sollen Wasserstofferzeuger, -speicher und -großverbraucher sowie Anbindungen an das europäische Wasserstoffnetz miteinander verbunden werden.
Nach der Genehmigung des Basisnetzes soll die Wasserstoff-Infrastruktur kontinuierlich weiterentwickelt werden. Dies erfolgt im Rahmen eines zweijährigen Netzentwicklungsplans, sodass sukzessive weitere Wasserstoffbedarfe und -quellen integriert werden können. Grundlage hierfür ist der Szenariorahmen der Fernleitungsnetzbetreiber, der im Herbst von der Bundesnetzagentur konsultiert wird.





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