MünsterPlan für klimaneutrale Wärmeversorgung

Der Bereich des Hafens wird zukünftig eine große Rolle für die grüne Fernwärme in Münster spielen.
(Bildquelle: Stadt Münster)
Die Stadt Münster erarbeitet derzeit eine strategische Grundlage für eine klimaneutrale und bezahlbare Wärmeversorgung in den einzelnen Stadtteilen. Wie die Stadt mitteilt, wurde ein Planungsbüro beauftragt, Möglichkeiten zu analysieren, wie Heizungsoptionen bis 2045 nachhaltig gestaltet werden können. Erste Erkenntnisse sollen im Sommer 2025 vorliegen, eine umfassende Analyse wird in der ersten Jahreshälfte 2026 erwartet.
Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) bezeichnet die Wärmeplanung als zentralen Baustein für die klimapolitischen Ziele der Stadt: „Denn grüne Wärme ist eine der zentralen Herausforderungen, um Münster zur Klimastadt zu machen.“ Um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für zukünftige Investitionen zu schaffen, sollen laut Auskunft der Stadt verschiedene Optionen für Fern- und Nahwärmenetze, die Nutzung von Abwärme und individuelle Lösungen wie Wärmepumpen geprüft werden.
Um den Beteiligungsprozess für die Bürgerschaft zu unterstützen, hat die Stadt eine Informationsseite eingerichtet. Hier finden Interessierte aktuelle Entwicklungen und Beteiligungsmöglichkeiten. „Die Gestaltung der Wärmewende vor Ort ist eine große Chance für die Zukunft“, betont Thomas Möller, Leiter der Stabsstelle Klima im Dezernat des Oberbürgermeisters. „Mit einer gemeinsamen Anstrengung der gesamten Stadtgesellschaft können wir einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leisten und langfristig gegen steigende Energiekosten vorsorgen.“
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