HamburgPower-to-Gas-Anlage in Betrieb
Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan hat jetzt die Power-to-Gas-Anlage auf dem HanseWerk-Innovationsgelände in Hamburg-Reitbrook in Betrieb genommen. Wie der norddeutsche Energiedienstleister HanseWerk mitteilt, handelt es sich bei der neuen Anlage um die modernste und gleichzeitig kompakteste Power-to-Gas-Anlage der Welt. Diese soll künftig aus Windstrom hergestellten Wasserstoff mit bis zu 1,5 Megawatt Leistung in das Gasnetz der Metropolregion einspeisen. Ziel ist es, die schwankende Einspeisung erneuerbarer Energien abzufedern. Das unter Federführung des Energiekonzerns E.ON gestartete Projekt erhält öffentliche Zuschüsse im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMVI, unterstreicht die Schlüsselrolle, die der Umwandlung von Strom in Wasserstoff und der anschließenden Speicherung im Erdgasnetz für den vielfältigen Einsatz alternativer Energien zukommt. Technisch beruht die Anlage auf der eigens für das Hamburger WindGas-Projekt entwickelten Protonen-Austausch-Membran (PEM)-Elektrolyse, deren Anfertigung laut HanseWerk rund zwei Jahre in Anspruch genommen hat. Das neue Verfahren ermögliche im Vergleich zur alkalischen Elektrolyse einen dynamischeren Betrieb bei geringeren Energieverlusten und trage zur weiteren Optimierung der Power-to-Gas-Technologie bei. Die kompakte Einheit passt in einen 2,5 Meter hohen 40-Fuß-Container. Wie sich die neue Elektrolyse-Technologie in der Praxis bewährt und welche weiteren Nutzungspfade für den Power-to-Gas-Strom denkbar sind, werden die Projektpartner E.ON Gas Storage, HanseWerk, der Brennstoffzellenentwickler Hydrogenics, die Firma Solvicore sowie die Forschungsinstitute Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) untersuchen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 13,5 Millionen Euro, wovon knapp die Hälfte durch das von der Nationalen Organisation Wasserstoff und Brennstoffzelle (NOW) in Berlin koordinierte NIP bereitgestellt werden.
Ratingen: Batteriespeicher angeschlossen
[05.01.2026] Quantum hat in Ratingen einen Batteriespeicher mit 2,5 Megawatt Leistung an das Mittelspannungsnetz angeschlossen. Das Projekt soll kleineren und mittleren Stadtwerken Dienstleistungen rund um Speicher und Flexibilisierung ermöglichen. mehr...
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FFB PreFab: Erste Batterie vom Band gelaufen
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Kreis Freising: Floor-Vertrag für Batteriespeicher abgeschlossen
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SWLB: Stromspeicher in Planung
[16.12.2025] In Ludwigsburg entsteht ab 2026 ein Stromspeicher mit 1,3 Megawatt Leistung und fünf Megawattstunden Kapazität. Das Projekt der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim soll erneuerbare Energien besser ins Netz integrieren und neue Flexibilitätsoptionen erschließen. mehr...
Second-Life-Batterien: Innovation trifft Ressourceneffizienz
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Energiespeicherung: Batteriespeicher erleben Boom
[08.12.2025] Batteriespeicher sind ein wichtiges Element der Energiewende, denn sie gleichen Produktions- und Nachfrageschwankungen aus. Deutschland muss schnell rechtssichere und vor allem bundesweit einheitliche Regelungen schaffen, um das Potenzial voll ausschöpfen zu können. mehr...
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[18.11.2025] In Zeithain entsteht ein Kombiprojekt aus Solarfeld und Batteriespeicher, das den intelligenten Ausbau erneuerbarer Energien demonstrieren soll. SachsenEnergie meldet den Start der Bauarbeiten für eine 20-Megawatt-PV-Anlage, die später um einen leistungsstarken Speicher ergänzt werden soll. mehr...
Staßfurt: Großspeicher entsteht
[10.11.2025] In Förderstedt bei Staßfurt entsteht ein groß dimensionierter Batteriespeicher mit 300 Megawatt Leistung und mehr als 700 Megawattstunden Speicherkapazität. Nach Angaben von Eco Stor soll die privat finanzierte Anlage das Stromnetz stabilisieren und in Zeiten schwankender Einspeisung aus erneuerbaren Energien bis zu 500.000 Haushalte zwei Stunden lang versorgen können. mehr...
Gundremmingen: Bau des größten Batteriespeichers Deutschlands
[07.11.2025] RWE baut in Gundremmingen den bislang größten Batteriespeicher Deutschlands. Die Anlage mit 400 Megawatt Leistung soll 2028 in Betrieb gehen und rund 230 Millionen Euro kosten. mehr...
Röhrsdorf: LichtBlick baut Großbatteriespeicher
[29.10.2025] In Röhrsdorf bei Chemnitz startet der Bau des ersten Großbatteriespeichers von LichtBlick. Die 100-Millionen-Euro-Investition soll ab 2027 mit 100 Megawatt Leistung und vier Stunden Speichertiefe einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität leisten. mehr...
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[23.10.2025] In Crottendorf im Erzgebirge soll noch 2025 der Bau eines Großbatteriespeichers beginnen. Das Projekt des Hamburger Unternehmens Big Battery Deutschland hat die Baureife erreicht und soll künftig 15 Megawatt Leistung und 30 Megawattstunden Speicherkapazität bereitstellen. mehr...
Föhren: Großbatteriespeicher eingeweiht
[17.10.2025] In Föhren bei Trier ist einer der ersten Großbatteriespeicher im europäischen Verteilnetz offiziell in Betrieb gegangen. Das System soll zeigen, wie Speicher und Wechselrichter künftig zur Netzstabilität beitragen und die Energiewende technisch absichern können. mehr...
Positionspapier: Speicher besser einbinden
[16.10.2025] Der Bundesverband Windenergie und der Bundesverband Energiespeicher Systeme wollen, dass der kombinierte Ausbau von Erneuerbaren und Speichern gezielt gefördert wird. Das soll Kosten senken, Versorgung sichern und Bürokratie abbauen. mehr...
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[15.10.2025] Die Hertener Stadtwerke errichten auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ewald einen Batteriegroßspeicher mit einer Kapazität von über 20 Megawattstunden. Die Anlage soll ab Februar 2027 Strom ins Netz einspeisen und so zur Stabilisierung der regionalen Energieversorgung beitragen. mehr...
















