UmweltBankPPA-Finanzierung für Solarpark Barth 5

Der Solarpark Barth 5 westlich von Stralsund wurde von BayWa r.e. realisiert und von der UmweltBank finanziert.
(Bildquelle: BayWa r.e.)
Die UmweltBank hat einen weiteren Finanzierungsvertrag für einen förderfreien Solarpark auf Basis eines Power Purchase Agreements (PPA) abgeschlossen. Der Solarpark Barth 5 westlich von Stralsund wurde von BayWa r.e. realisiert und ist mit einer Gesamtleistung von 8,8 Megawatt peak (MWp) derzeit die größte Anlage in Deutschland, die gänzlich ohne Förderung auskommt (wir berichteten). Der erzeugte Strom wird über einen fünfjährigen Stromabnahmevertrag mit BayWa r.e. Clean Energy Sourcing (CLENS) vermarktet.
Das Projekt wird über eine langfristige Non-Recourse-Finanzierung mit einer Kreditlaufzeit von 20 Jahren finanziert. Das innovative Kreditprodukt hatte die UmweltBank auf der Intersolar 2019 vorgestellt. Nach Angaben des Kreditinstituts wird damit deutschlandweit die standardisierte Finanzierung von neu errichteten Photovoltaik-Freiflächenanlagen ermöglicht, für die ein langfristiger Stromliefervertrag geschlossen wird. Der entsprechende Kredit kann eine Laufzeit von bis zu 25 Jahren haben.
Die starke Nachfrage nach PPA-Projekten bestätige die UmweltBank in ihrer Strategie, ein spezielles Konzept für PPA-Finanzierungen anzubieten, heißt es in einer Pressemeldung. André Hückstädt, Leiter der Abteilung Energie und Infrastruktur bei der UmweltBank, erklärt: „In diesem Jahr rechnen wir damit, rund zehn PPA-Projekte mit einer Gesamtleistung von 20 MWp zu finanzieren. Wir sehen für 2020 Planungen für PPA-Projekte von insgesamt weit über 100 MWp.“
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