Donnerstag, 26. März 2026

Stadtwerke Frankfurt/OderProjekt Grüner Norden gestartet

[03.09.2020] Die Stadtwerke Frankfurt/Oder und das Wohnungsunternehmen WOWI haben eine Absichtserklärung für eine klimaneutrale Quartierslösung im Stadtteil Nord unterzeichnet.
Unterzeichnung der Absichtserklärung durch Jan Eckardt (Geschäftsführer WOWI) und Torsten Röglin (Geschäftsführer Stadtwerke Frankfurt/Oder

Unterzeichnung der Absichtserklärung durch Jan Eckardt (Geschäftsführer WOWI) und Torsten Röglin (Geschäftsführer Stadtwerke Frankfurt/Oder, v.l.).

(Bildquelle: Stadtwerke Frankfurt/Oder)

Innovative Energielösungen werden den Frankfurter Stadtteil Nord in der Zukunft grüner machen. Die Wohnungswirtschaft Frankfurt/Oder und die Stadtwerke Frankfurt/Oder haben am 2. September 2020 die gemeinsame Absichtserklärung für das Projekt „Grüner Norden“ unterzeichnet. Ziel ist es laut den Stadtwerken, die Energieversorgung grundlegend umzustellen und eine effiziente, klimaneutrale und bezahlbare Lösung zu schaffen. Das Leuchtturmprojekt werde im Quartier rund um die Kieler Straße entwickelt. Für Wohnhäuser in der Magdeburger Straße und Stendaler Straße sowie Gebäude des Sportzentrums Frankfurt/Oder soll die Energieversorgung künftig durch die Bündelung dezentraler Strom und Wärmeerzeugung gesichert werden.
„Die Umsetzung erfolgt technologieoffen mittels Photovoltaikanlagen und Kraft-Wärme-Kopplungen sowie Speicher- und Wärmepumpen“, erklärte Stadtwerke Geschäftsführer Torsten Röglin. Geplant ist die Installation von Photovoltaikanlagen auf Dächern, heißt es vonseiten des Versorgungsunternehmens weiter. Der größte Teil des erzeugten Sonnenstroms soll vor Ort verbraucht werden, etwa in Form von Angeboten für Mieterstrom und für den Betrieb von E-Ladesäulen und anderen Stromverbrauchern. Ein neu zu entwickelndes Messkonzept sichere die Messung der Energieströme über intelligente Stromzähler und diene damit gleichzeitig der Entwicklung einer digital vernetzten Steuerungsplattform zur Reduzierung des zukünftigen Energieverbrauchs und zur Optimierung der Energieerzeugung. „Unsere fünf Objekte mit mehr als 170 Wohnungen sind aufgrund ihrer Lage ein ideales Testfeld. Wenn die Ergebnisse so positiv wie erhofft ausfallen und die Lösungen wirtschaftlich attraktiv für uns und unsere Mieter sind, ist eine Ausweitung auf den gesamten Stadtteil vorstellbar“, sagte WOWI-Geschäftsführer Jan Eckardt.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Klimaschutz

Klimaschutzprogramm: Stellungnahmen von VKU, BSW-Solar und BDEW

[26.03.2026] VKU, BSW-Solar und BDEW haben das neue Klimaschutzprogramm der Bundesregierung bewertet und fordern Nachbesserungen. Die Verbände sehen Fortschritte, warnen aber vor Umsetzungsdefiziten und widersprüchlichen Signalen für zentrale Sektoren der Energiewende. mehr...

Wiesbaden: Bilanz zu CO₂-Emissionen zeigt Fortschritte

[20.03.2026] Wiesbaden senkt Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen deutlich unter das Vor-Corona-Niveau. Eine neue Bilanz zeigt Fortschritte und macht zugleich den Handlungsdruck bei Wärmeversorgung und Verkehr sichtbar. mehr...

Sachsen: Studie zeigt Dekarbonisierungsoptionen

[19.03.2026] Eine neue Studie zeigt konkrete Dekarbonisierungsoptionen für zentrale Branchen der sächsischen Wirtschaft auf. Sie richtet sich vor allem an mittelständische Unternehmen und soll ihnen Orientierung bei technologischen und wirtschaftlichen Entscheidungen auf dem Weg zur Klimaneutralität geben. mehr...

Düsseldorf: Energie-Kommune dank Wärme- und Verkehrswende

[11.03.2026] Die Stadt Düsseldorf möchte ihre Treibhausgasemissionen deutlich reduzieren. Dabei spielen Fachkräfte, die Wärmewende und neue Mobilitätsangebote eine zentrale Rolle. Für ihr Engagement wurde die Stadt nun von der AEE zur Energiekommune des Monats Februar gekürt. mehr...

Rheinland-Pfalz: Ein Drittel ist mit Wärmeplanung fertig

[10.03.2026] Rund ein Drittel der Kommunen in Rheinland-Pfalz hat die gesetzlich vorgeschriebene kommunale Wärmeplanung bereits abgeschlossen. Die Pläne sollen den Weg zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung weisen und entscheiden mit darüber, wo künftig Wärmenetze entstehen oder dezentrale Lösungen dominieren. mehr...

AEE: Greifswald ist Energie-Kommune 2025

[02.03.2026] Die Stadt Greifswald hat die bundesweite Abstimmung zur „Energie-Kommune des Jahres 2025” gewonnen. Dies teilte die Agentur für erneuerbare Energien mit. 42,3 Prozent der Stimmen entfielen auf die Universitäts- und Hansestadt. mehr...

Region Mitte Niedersachsen: Förderung dreier Klimaschutz-Projekte

[02.03.2026] Die Zukunftsregion Mitte Niedersachsen fördert drei Projekte zu Mikrowärmenetzen, energetischer Sanierung und Abfallpädagogik mit rund 540.000 Euro. Die Bescheide übergab Landesbeauftragter Ottmar von Holtz in Rehburg-Loccum und setzte damit ein Signal für die interkommunale Zusammenarbeit in Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft. mehr...

bericht

Würzburg: Fahrplan zur ­Klimaneutralität

[23.02.2026] Bis 2028 soll die Stadtverwaltung Würzburg treibhausgasneutral werden. Dabei stützt sie sich unter anderem auf einen kapazitätsoptimierten Sanierungsfahrplan für städtische Liegenschaften. mehr...

Anklam: Bioenergie-Cluster und H2-Kraftwerk

[17.02.2026] Die Hansestadt Anklam setzt auf Bioenergie, Wasserstoff und kommunale Wärmeplanung. Im Mittelpunkt stehen zwei Projekte: das Innovationsbündnis biogeniV und ein geplantes Verbundkraftwerk. Das Ziel ist Klimaneutralität bis 2040. mehr...

Mannheim: Phosphorrecyclinganlage in Betrieb gegangen

[16.02.2026] MVV Energie hat in Mannheim eine Phosphorrecyclinganlage in ihre bestehende Abfallverbrennung integriert. Damit gewinnt das Unternehmen aus Klärschlamm bis zu 90 Prozent des enthaltenen Phosphors zurück und stärkt die regionale Kreislaufwirtschaft in Baden-Württemberg. mehr...

Kreis Nienburg: Land fördert modulare Thermolyseanlage

[13.02.2026] Niedersachsen fördert den Bau einer modularen Thermolyseanlage des Unternehmens Waste2Value im Landkreis Nienburg mit 6,05 Millionen Euro. Die Anlage soll schwer recycelbare Kunststoffe chemisch verwerten, 27 Arbeitsplätze schaffen und den Strukturwandel in der Region vorantreiben. mehr...

bericht

Klimamanagement: Software und Beratung aus einer Hand

[11.02.2026] Der IT-Dienstleister regio iT unterstützt Kommunen mit einem modularen Lösungspaket bei Klimaschutz- und Klimaanpassungsstrategien. Es handelt sich um eine synergetische Kombination aus IT-gestütztem Datenmanagement, strategischer Beratung und effizienter Beschaffung. mehr...

Hessischer Staatspreis Energie 2026: Bewerbungsphase gestartet

[11.02.2026] In Hessen hat die Bewerbungsphase für den Staatspreis Energie 2026 begonnen. Bis Ende April können Projekte eingereicht werden, die zu einer sicheren, klimafreundlichen und bezahlbaren Energieversorgung beitragen. mehr...

Trianel: evm entwickelt Strategie für erneuerbare Stromversorgung

[09.02.2026] Die Energieversorgung Mittelrhein entwickelt mit Trianel eine Gesamtportfoliostrategie für eine vollständig erneuerbare Stromversorgung. Ziel ist es, Planung, Betrieb und Vermarktung so zu verzahnen, dass Klimaziele, Wirtschaftlichkeit und Marktrisiken zusammenpassen. mehr...

Baden-Württemberg: Klimaschutz-Programm reaktiviert

[04.02.2026] Kommunen in Baden-Württemberg können wieder Förderanträge für Beratungs- und Begleitmaßnahmen zur energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude stellen. Das Land reaktiviert dafür den zweiten Teil des Programms Klimaschutz-Plus und ergänzt die bereits laufende Investitionsförderung. mehr...