KonstanzPrüfung von Wärmequellen

Unterzeichnung der Absichtserklärung.
Vordere Reihe v.l.: Norbert Reuter, Stadtwerke Konstanz; Thomas Beringer, Stadtrat. Hintere Reihe v.l.: Thomas Peyer, Swisspower AG; Gordon Appel, Stadtwerke Konstanz; Mauro Montella, Swisspower AG; Heinz Siegenthaler, Verband KVA Thurgau; Peter Steiner,
(Bildquelle: Stadt Konstanz)

Unterzeichnung der Absichtserklärung.
Vordere Reihe v.l.: Norbert Reuter, Stadtwerke Konstanz; Thomas Beringer, Stadtrat. Hintere Reihe v.l.: Thomas Peyer, Swisspower AG; Gordon Appel, Stadtwerke Konstanz; Mauro Montella, Swisspower AG; Heinz Siegenthaler, Verband KVA Thurgau; Peter Steiner,
(Bildquelle: Stadt Konstanz)
Energie Kreuzlingen, die Stadtwerke Konstanz, der Verband KVA Thurgau und EKT AG haben jetzt eine Absichtserklärung unterzeichnet, der zufolge sie die Machbarkeit einer Fernwärmeleitung aus Weinfelden sowie die thermische Seewassernutzung prüfen wollen.
Wie die Stadt Konstanz mitteilt, soll eine Fernwärmeleitung von Weinfelden aus CO2-neutrale Abwärme von der KVA Thurgau liefern, welche die Abfälle eines Großteils des Thurgaus sowie des deutschen Landkreises Konstanz thermisch verwertet.
Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärungen werde der Weg bereitet, um die Machbarkeit des Projekts in technischer, wirtschaftlicher, rechtlicher sowie organisatorischer Hinsicht vertieft zu prüfen. Die entsprechenden Studien sollten binnen Jahresfrist abgeschlossen sein. Sollte sich herausstellen, dass die Fernwärmeleitung und die Seewassernutzung umsetzbar sind, solle in einem nächsten Schritt die weitere Projektentwicklung und Realisierung folgen.
Das Projekt sei Bestandteil eines grenzüberschreitenden Wärmeversorgungskonzepts, das die Städte Kreuzlingen und Konstanz gemeinsam anstreben. Das Konzept basiere auf verschiedenen Teilprojekten. Neben der Prüfung der Nutzung der Abwärme aus der KVA Thurgau und der gemeinsamen Nutzungsmöglichkeiten von Seewasserwärme aus dem Konstanzer Trichter werde in einem weiteren Teilprojekt geprüft, in welchen Gebieten der beiden Städte Wärmeverteilnetze aufgebaut werden können, um die Wärme und möglicherweise auch Kälte zu den Haushalten und Firmenkunden zu liefern. Dadurch werde die Grundlage für den Bau von Wärmenetzen in beiden Städten gelegt.
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