Dienstag, 21. April 2026

RWESolarstrom aus dem Revier

[20.01.2023] Der RWE indeland Solarpark wurde im Braunkohletagebau Inden errichtet. Rund 26.500 Solarmodule produzieren grünen Strom für mehr als 3.500 Haushalte. Ein Speicher optimiert die Solarstrom-Einspeisung.
Der RWE indeland Solarpark wurde im Braunkohletagebau Inden errichtet.

Der RWE indeland Solarpark wurde im Braunkohletagebau Inden errichtet.

(Bildquelle: RWE)

Der Energiekonzern RWE liefert Solarstrom aus dem Braunkohletagebau Inden im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen). Dort hat Ende 2022 eine Photovoltaik-Großanlage mit integriertem Batteriespeicher ihren Betrieb aufgenommen. Rund 26.500 Solarmodule produzieren grünen Strom für mehr als 3.500 Haushalte. Dank des integrierten Speichers kann die Stromeinspeisung laut RWE noch besser an den Bedarf angepasst werden. Rund elf Millionen Euro hat das Unternehmen nach eigenen Angaben in die Anlage investiert.
Die Solarmodule liefern in der Spitze 14,4 Megawatt elektrische Leistung. Verbaut wurden so genannte bifaciale Module, die von beiden Seiten lichtempfindlich sind. Der Vorteil: Neben der direkten Sonneneinstrahlung kann auch das vom Boden auf die Rückseite der Module reflektierte Sonnenlicht genutzt werden. Dadurch sind diese Module sehr effizient. Der Stromspeicher ist auf eine zweistündige Stromaufnahme und -abgabe von 9,6 Megawattstunden ausgelegt. Damit dient er als Puffer zwischen Stromerzeugung und Netz.
Katja Wünschel von RWE Renewables erklärt: Mit dem RWE indeland Solarpark leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Deutschland. Und das ist erst der Anfang: In unserem Heimatmarkt werden wir jedes Wind- und Solarprojekt realisieren, das möglich ist. Bis zum Ende des Jahrzehnts wollen wir allein in Nordrhein-Westfalen rund vier Milliarden Euro brutto in die grüne Energiewelt investieren“. Lars Kulik, für Braunkohle zuständiges Vorstandsmitglied der RWE Power, ergänzt: „Der Solarpark ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass Strukturwandel und Energiewende gelingen können. Auf unseren Tagebauflächen gibt es viel Platz für erneuerbare Energien. Den werden wir nutzen, damit das Revier auch in Zukunft ein Energiestandort bleibt.“





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