WetzlarStabwechsel bei der enwag

Stabwechsel auf der enwag-Brücke: Berndt Hartmann folgt auf Wolfgang Schuch.
v.l.: Detlef Stein, technischer Geschäftsführer der enwag, Berndt Hartmann und der scheidende kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Schuch
(Bildquelle: enwag Energie- und Wassergesellschaft / Dreuth)
Mit Beginn der zweiten Jahreshälfte steht an der Spitze der enwag Energie- und Wassergesellschaft in Wetzlar ein Wechsel an. Wie der kommunale Versorger jetzt mitteilt, geht Wolfgang Schuch, langjähriger kaufmännischer Geschäftsführer, zum 30. Juni 2016 in den Ruhestand. Seine Funktion übernimmt Berndt Hartmann, bislang Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim. Als kaufmännischer Geschäftsführer leitet er ab 1. Juli zusammen mit dem technischen Geschäftsführer Detlef Stein sowohl enwag als auch das Tochterunternehmen Gasversorgung Lahn-Dill.
Wolfgang Schuch leitete die Geschicke des Unternehmens fast drei Jahrzehnte. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Ausrichtung der enwag auf den Wettbewerb, die Übernahme der Stromnetze in den Wetzlarer Stadtteilen und die Rekommunalisierung der Wasserversorgung. Laut enwag übergibt Schuch seinem Nachfolger ein geordnetes Feld. enwag sei heute ein modernes und leistungsfähiges Energieversorgungsunternehmen, das auf wirtschaftlich soliden Füßen stehe und sich erfolgreich im Wettbewerb behaupte. Mit rund 130 Mitarbeitern versorgt das Unternehmen nach eigenen Angaben etwa 36.000 Strom- und Gaskunden in Wetzlar und Umgebung. enwag betreibt auch die Strom-, Gas- und Wassernetze in Wetzlar sowie die beiden Schwimmbäder der Stadt. Mehrheitsgesellschafter ist die Stadt Wetzlar mit 50,1 Prozent. Die restlichen Anteile hält die Stadtwerke-Kooperation Thüga.
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