Donnerstag, 21. Mai 2026

HamburgStrategie für die Mobilitätswende

[05.12.2023] Der Hamburger Senat hat jetzt eine Strategie für die Mobilitätswende beschlossen. Sie umfasst zehn Handlungsfelder.

In Hamburg hat der Senat hat jetzt die „Strategie Mobilitätswende“ beschlossen, die in zehn Handlungsfeldern die Förderung der Mobilitätswende vorantreiben soll. Wie die Hamburger Behörde für Verkehr und Mobilitätswende mitteilt, ist es das Ziel, bis zum Jahr 2030 80 Prozent der Wege über den Umweltverbund zu realisieren – zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV. Senator Anjes Tjarks (Bündnis 90/Die Grünen) betont die gelebte Mobilitätswende in der Stadt und unterstreicht die Bedeutung einer nachhaltigen Verkehrspolitik.
Tjarks erklärt: „Die Mobilitätswende wird von den Menschen in unserer Stadt gelebt, und das ist eine richtig gute Nachricht. Unsere Aufgabe ist es, diesen Prozess durch eine moderne und nachhaltige Verkehrspolitik zu unterstützen und zu beschleunigen.“
Im Mittelpunkt der Strategie steht nach Angaben der Behörde der Ausbau des ÖPNV mit geplanten 35 neuen Bahnhöfen und Erweiterungen des U- und S-Bahnnetzes. Ziel sei ein öffentliches Verkehrsangebot im ganzen Stadtgebiet im Hamburg-Takt anzubieten, sodass alle Hamburgerinnen und Hamburger binnen fünf Minuten Zugang haben. Tjarks betont auch die Weiterentwicklung von on-demand-Angeboten und den Ausbau des Deutschlandtickets.
Der Senator hebt die Bedeutung von Fuß- und Radverkehr hervor und plant die Erhöhung der Infrastrukturqualität, einschließlich eines Netzwerks von Radschnellwegen. Tjarks schließt mit dem Fokus auf Klimaziele bis 2030 und der Aufrechterhaltung der Mobilität in der Stadt.
Mit der Strategie werden folgende Handlungsfelder unterstützt: Verbesserung des ÖPNV mit der Strategie Hamburg-Takt, Verbesserung der regionalen und überregionalen Erreichbarkeit, Förderung des Rad- und Fußverkehrs, Maßnahmen zur Stärkung des Umweltverbunds, Förderung alternativer Antriebe, integrierte Stadt- und Verkehrsplanung, Schaffung von mehr Lebensqualität in der Innenstadt und in den Stadtteilen, Optimierung des Wirtschaftsverkehrs, Integration digitaler Mobilitätslösungen sowie kooperative Planungs- und Umsetzungsprozesse.





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