Stadtwerke AmbergÜbernahme von Tiefbauunternehmen

Mit einem virtuosen Handshake besiegeln die Stadtwerke Amberg die Übernahme des Tiefbauunternehmens Arbogast.
v.l.: Jürgen Arbogast, Geschäftsführer der künftigen SWArbogast GmbH; Frank Backowies, Geschäftsführer der Stadtwerke Amberg; Stephan Meyer, Insolvenzverwalter SRI Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
(Bildquelle: Karoline Gajeck-Scheuck)
Mit einem virtuosen Handshake besiegeln die Stadtwerke Amberg die Übernahme des Tiefbauunternehmens Arbogast.
v.l.: Jürgen Arbogast, Geschäftsführer der künftigen SWArbogast GmbH; Frank Backowies, Geschäftsführer der Stadtwerke Amberg; Stephan Meyer, Insolvenzverwalter SRI Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
(Bildquelle: Karoline Gajeck-Scheuck)
Mit Wirkung zum April 2025 wird die Firma Arbogast Teil der Stadtwerke Amberg. Wie der regionale Energieversorger mitteilt, bringt das über Jahrzehnte in der Region etablierte Tiefbauunternehmen 28 Mitarbeiter, umfassende technische Ausstattung und spezifisches Know-how in die kommunale Unternehmensgruppe ein. Die neue Tochtergesellschaft wird unter dem Namen SWArbogast firmieren und weiterhin von Jürgen Arbogast geführt.
Durch die Eingliederung des Unternehmens gewinnen die Stadtwerke Amberg nicht nur zusätzliche personelle Kapazitäten, sondern auch operative Eigenständigkeit im Tiefbau. Arbeiten an Versorgungsleitungen für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme können künftig flexibler und schneller aus eigener Hand umgesetzt werden. Die neue Struktur soll besonders dem beschleunigten Ausbau der Energie- und Wärmenetze zugutekommen – zentrale Voraussetzungen für die regionale Umsetzung der Energiewende.
Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Backowies betonte, dass die Übernahme keine Konkurrenz zu anderen Baufirmen darstelle: „Aufgrund der anstehenden Energiewende gibt es Aufträge ohne Ende.“ Die Übernahme der Firma Arbogast inklusive aller Arbeitsplätze sei ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und der Region.
Auch der Insolvenzverwalter Stephan Meyer von der SRI Rechtsanwaltsgesellschaft hob die Bedeutung des Erhalts des Unternehmensstandorts hervor: „Aufgrund der Vielzahl von auch überregionalen Interessenten war dies keine Selbstverständlichkeit.“ Er lobte die schnelle und kooperative Vorgehensweise der Stadtwerke Amberg, die maßgeblich zum Gelingen beigetragen habe.
Mit dem Zukauf stärkt der kommunale Energieversorger eigenen Auskünften zufolge nicht nur seine operative Leistungsfähigkeit, sondern auch seine Rolle als regionaler Arbeitgeber. Die Stadtwerke kündigten an, für den Bereich Tiefbau weiterhin zusätzliche Fachkräfte zu suchen. Perspektivisch versprechen sie sich durch den Schritt eine nachhaltige Verbesserung der Versorgungssicherheit, eine effizientere Umsetzung von Infrastrukturprojekten und eine Stärkung der Lebensqualität in Amberg und Umgebung.
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