Sonntag, 7. Juni 2026

Stadtwerke WertheimVersorgung mit Ökostrom

[15.01.2024] Die Stadtwerke Wertheim beliefern ab dem neuen Jahr die städtischen Eigenbetriebe GMW und ABW mit zertifiziertem Ökostrom. Der Vertrag, unterzeichnet von Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Beier und den Eigenbetriebsleiterinnen, umfasst den Strombedarf von rund 140 städtischen Einrichtungen, was zu einer Einsparung von mehr als 2.100 Tonnen CO2 jährlich führt.
Unterzeichnung des Vertrags über die Belieferung von Ökostrom durch die Stadtwerke Wertheim an die städtischen Eigenbetriebe Gebäudemanagement Wertheim und Abwasserbeseitigung Wertheim.

Unterzeichnung des Vertrags über die Belieferung von Ökostrom durch die Stadtwerke Wertheim an die städtischen Eigenbetriebe Gebäudemanagement Wertheim und Abwasserbeseitigung Wertheim.

v.l.: Tina Hörner, Eigenbetriebsleiterin für die Abwasserbeseitigung; Thomas Beier, Geschäftsführer Stadtwerke Wertheim; Natalja Kiefel, Eigenbetriebsleiterin für das Gebäudemanagement

(Bildquelle: Stadt Wertheim)

Mit Beginn des neuen Jahres werden die Stadtwerke Wertheim die städtischen Eigenbetriebe Gebäudemanagement Wertheim (GMW) und Abwasserbeseitigung Wertheim (ABW) mit zertifiziertem Strom aus zu 100 Prozent erneuerbaren Energien beliefern. Wie die Stadt Wertheim mitteilt, haben Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Beier und die Eigenbetriebsleiterinnen Natalja Kiefel für das Gebäudemanagement sowie Tina Hörner für die Abwasserbeseitigung jetzt einen entsprechenden Vertrag für 2024 und 2025 unterschrieben.
Der Eigenbetrieb Gebäudemanagement betreue den städtischen Gebäudebestand. Insgesamt seien es rund 140 Objekte, darunter alle Mehrzweckhallen, Bürgerhäuser, Schulen, Kitas und die Straßenbeleuchtung. Der Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung sei zum Beispiel für die Klärwerke zuständig, die demnächst ebenfalls mit Öko-Strom versorgt werden.
Den Strombedarf all dieser Einrichtungen bezifferten die Verantwortlichen bei der Vertragsunterzeichnung auf gut 3,5 Gigawattstunden (GWh) jährlich. „Mit dem ‚grünen Strom‘ können wir mehr als 2.100 Tonnen CO2 sparen“, erläutert Natalja Kiefel. Damit werde Wertheim auch in dieser Hinsicht der Vorreiterrolle gerecht, die das Klimaschutzgesetz den Kommunen auferlegt, stellt die Leiterin des Eigenbetriebs Gebäudemanagement fest. Tina Hörner freut sich, dass auch der Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung einen positiven Beitrag zur CO2-Reduzierung und damit zur Klimabilanz der Großen Kreisstadt leisten kann.
Mit der Vertragsunterzeichnung und dem Bezug von Ökostrom werde aber nicht nur Kohlendioxid eingespart, sondern auch eine Möglichkeit geschaffen, dieses zu speichern, verweist Thomas Beier auf die Aktion Werdemer Wald der Stadtwerke. Dabei lässt das Versorgungsunternehmen für jeden Kunden, der einen entsprechenden Stromliefervertrag abschließt, Bäume pflanzen. Für das Frühjahr 2024 kündigte er eine Pflanzaktion an.





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