Mittwoch, 11. März 2026

ZennerVollsortiment für Messdienstleistungen

[28.09.2017] Alle Zähler von Zenner – vom elektronischen Heizkostenverteiler caltos E über Wasser- und Wärmezähler bis hin zum Rauchwarnmelder – lassen sich in das Funksystem Opera einbinden und damit auslesen.
Mit dem Funksystem Opera können Verbrauchswerte und Sensordaten außerhalb der Wohnung erfasst werden. Ablesetermine sind damit passé.

Mit dem Funksystem Opera können Verbrauchswerte und Sensordaten außerhalb der Wohnung erfasst werden. Ablesetermine sind damit passé.

(Bildquelle: Zenner)

Auf dem Fachkongress der unabhängigen Heizkostenabrechnungsunternehmen HeiKo (28. – 29. September 2017, Kassel) präsentiert der Saarbrücker Mess- und Systemtechnik-Hersteller Zenner sein Vollsortiment für Messdienstleistungen. Wie das Unternehmen meldet, wird es 2018 den Heizkostenverteiler caltos E auf den Markt bringen, der dank wireless-M-Bus-Schnittstelle über das Opera-Funksystem von Zenner ausgelesen werden kann. Auch bei Montage und Bewertung gehe man neue Wege: So können Monteure laut dem Anbieter über eine eigens entwickelte Cloud-Lösung das technische Heizkörper-Aufmaß mit allen relevanten Parametern vor Ort erfassen. Die grafisch unterstützte Menüführung sei eingabesicher konzipiert und erlaube es, den Bewertungsvorgang auf Basis der eingegebenen Daten auch in mehreren Schritten durchzuführen und zu beenden.
Mit caltos E vervollständigt Zenner sein Submetering-Sortiment, das außer Heizkostenverteilern auch Wasser- und Wärmezähler, Rauchwarnmelder und Systeme zur Fernauslesung umfasst. Neben Messdienstleistern können nach Angaben von Zenner auch Stadtwerke von dem neuen Programm profitieren. So erlaube das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende den Energieversorgern ab 2020 außer Strom auch weitere Sparten wie Wasser oder Heizwärme über das verpflichtende Smart Meter Gateway auszulesen und diese Dienstleistung etwa der Wohnungswirtschaft oder Messdienstleistern anzubieten.
Alle Submetering-Geräte von Zenner lassen sich eigenen Angaben zufolge per wireless-M-Bus-Schnittstelle in das Funksystem Opera einbinden und damit auslesen. Thomas Buchholz, Leiter Produkt-Management Smart Metering bei Zenner, bekräftigt: „Ein solch einheitliches Funksystem bietet große Vorteile und schafft eine hohe Akzeptanz bei Systemintegratoren.“ Die Walk-by-Lösung sei speziell nach den Anforderungen des europäischen Open-Metering-Systems (OMS) entwickelt worden. Der offene herstellerübergreifende Standard biete den Messstellenbetreibern Investitionssicherheit, da OMS-fähige Zähler unabhängig vom Hersteller integriert werden könnten. In Verbindung mit dem Z.RTU-Gateway von Zenner könne Opera aber auch als Fixed-Network-Lösung eingesetzt werden. Auch die Kombination mit einer bestehenden, drahtgebundenen M-Bus-Anlage sei möglich.



Stichwörter: Informationstechnik, Zenner,


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Informationstechnik

Nexiga: Plattform analysiert Strommarkt-Dynamiken

[05.03.2026] Das Unternehmen Nexiga bringt mit dem Hellbrise Monitor eine neue Datenplattform zur Analyse von Strommarkt-Dynamiken an den Start. Das Tool soll Einspeisespitzen, negative Preise und strukturelle Risiken der Energiewende transparent machen und richtet sich an Versorger, Netzbetreiber, Forschung und Politik. mehr...

VertiGIS: Vorarlberger Energienetze erneuert Geo-Informationssystem

[04.03.2026] Das Unternehmen Vorarlberger Energienetze stellt sein Geo-Informationssystem auf die dritte Generation um und setzt dabei auf Technologie von VertiGIS. Der Wechsel ist wegen des auslaufenden Altsystems bis 2028 zwingend und betrifft Datenqualität, Netzbetrieb und künftige KI-Anwendungen gleichermaßen. mehr...

Mitarbeiterin im Kundenzentrum der evm mit Headset vor zwei Monitoren im Büro, im Hintergrund eine gelbe Wand mit evm-Logo.

evm: KI-Chatbot entlastet Kundenservice

[03.03.2026] Das kommunale Unternehmen Energieversorgung Mittelrhein (evm) zieht eine Zwischenbilanz zum Einsatz seines KI-Chatbots Eva. Demnach wurden allein im Jahr 2025 mehr als 40.000 Gespräche geführt. mehr...

WEMAG: Wechsel auf S/4HANA-Plattform

[03.03.2026] Die WEMAG-Gruppe hat ihre IT-Systeme grundlegend umgestellt. Nach einer Projektzeit von 18 Monaten nutzt das Unternehmen nun die S/4HANA-Plattform von Thüga SmartService. Dabei wurden 92 Buchungskreise und knapp 500 Nutzerinnen und Nutzer migriert. mehr...

bericht

Plattformstrategie: Hybrid denken, souverän handeln

[26.02.2026] Die Erlanger Stadtwerke sind mit Microsoft 365 auf eine Plattform umgestiegen, die Mitarbeitende spürbar entlastet und die Zusammenarbeit effizienter gestaltet. Im Sinne der digitalen Souveränität wurde für die Softwarearchitektur ein hybrider Ansatz gewählt. mehr...

Wuppertaler Stadtwerke: IT-Partnerschaft mit rku․it besiegelt

[23.02.2026] Die Wuppertaler Stadtwerke bauen ihre IT mit der NextGen-Plattform von rku.it aus. Die strategische Partnerschaft soll Prozesse im SAP-Umfeld modernisieren und den kommunalen Versorger langfristig digital absichern. mehr...

cortility: Zusatzmodule an SAP S/4HANA angepasst

[20.02.2026] Das Unternehmen cortility hat mehrere Zusatzmodule für SAP S/4HANA Utilities überarbeitet. Die Lösungen nutzen die neue Systemarchitektur und lassen sich ohne große Anpassungen integrieren. Weitere Erweiterungen sind angekündigt. mehr...

Salesfive: CRM-Vorlage für Stadtwerke

[20.02.2026] Die Energieversorgung Oberhausen und Salesfive präsentieren eine CRM-Lösung für Stadtwerke. Die auf Praxiserfahrungen basierende Vorlage soll den Kundenservice schneller und effizienter machen. Laut den Unternehmen ist der Start innerhalb weniger Wochen möglich. mehr...

Martin: Umstieg auf Stackable Data Platform

[18.02.2026] Das Unternehmen Martin für Umwelt- und Energietechnik analysiert Betriebsdaten seiner Waste-to-Energy-Anlagen mit der Stackable Data Platform zentral in einer Open-Source-Umgebung. Damit will das Unternehmen Emissionen präziser steuern, Wartungen vorausschauend planen und als Teil Kritischer Infrastruktur datensouverän bleiben. mehr...

Visualisierung einer Energiehandels-Software vor einem Windpark bei Sonnenuntergang: Links ist ein digitales Dashboard mit Diagrammen, Kurven und Tabellen zu Stromdaten zu sehen, rechts erstrecken sich mehrere Windkraftanlagen. Rote, leuchtende Datenlinien durchziehen die Landschaft und symbolisieren die digitale Vernetzung und Steuerung erneuerbarer Energien.

Kisters: Neue Plattform für den Energiehandel

[12.02.2026] Das Unternehmen Kisters präsentiert auf der E-world energy & water 2026 eine neue Software für das Portfoliomanagement. Die Lösung richtet sich an Energiehändler, Stadtwerke und Dienstleister. Sie soll Prozesse automatisieren und den Handel mit Strom und Gas effizienter machen. mehr...

bericht

Klimamanagement: Software und Beratung aus einer Hand

[11.02.2026] Der IT-Dienstleister regio iT unterstützt Kommunen mit einem modularen Lösungspaket bei Klimaschutz- und Klimaanpassungsstrategien. Es handelt sich um eine synergetische Kombination aus IT-gestütztem Datenmanagement, strategischer Beratung und effizienter Beschaffung. mehr...

ITC: KI-Werkzeugkasten vorgestellt

[30.01.2026] ITC hat einen cloudbasierten KI-Werkzeugkasten für Stadtwerke und Energieversorger vorgestellt, der sofort einsetzbare Funktionen für Kundenservice, Prozessautomatisierung und Energiemanagement bündelt. Ziel ist es, technische Hürden abzubauen und Künstliche Intelligenz als praktisches Arbeitsmittel im Tagesgeschäft einzuführen. mehr...

Stadtwerke Eberbach: Umstieg auf Kraftwerk-Plattform

[29.01.2026] Die Stadtwerke Eberbach ersetzen ihr bisheriges SAP-System durch die Kraftwerk-Plattform auf Basis von Microsoft Business Central. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Möglichkeit, alle energiewirtschaftlichen Prozesse auf einer durchgängigen Softwarelösung abzubilden. mehr...

GABO IDM: Zunehmende Bedeutung von Digitalen Informationszwillingen

[27.01.2026] Digitale Informationszwillinge sollen ungeplante Stillstände in Energieanlagen deutlich verkürzen und die Anlagenverfügbarkeit erhöhen. Nach Angaben der GABO IDM bündeln sie technische Daten, Dokumentation und Prozesse in einer zentralen, webbasierten Plattform. mehr...

TelemaxX: Verunsicherung bei Cyber-Sicherheit nimmt zu

[15.01.2026] Seit Inkrafttreten des NIS-2-Gesetzes nimmt die Verunsicherung vieler mittelständischer Unternehmen bei Fragen der Cyber-Sicherheit deutlich zu. Der Rechenzentrumsbetreiber TelemaxX meldet eine stark gestiegene Nachfrage nach Beratung zu Compliance, IT-Betrieb und Nachweispflichten. mehr...