WEMAGWachstum und Investitionen

WEMAG-Verantwortliche blicken optimistisch in die Zukunft.
v.l.: Caspar Baumgart, kaufmännischer Vorstand der WEMAG; Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Constantin Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Thüga; Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG
(Bildquelle: WEMAG/Nele Marschner)
Das kommunale Unternehmen WEMAG hat im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von über 2,16 Milliarden Euro und einen Jahresüberschuss von 35,5 Millionen Euro erzielt. Das sind zwar 10,4 Millionen Euro weniger als im Vorjahr, aber drei Millionen Euro mehr als geplant, heißt es in einer Pressemitteilung. Caspar Baumgart, kaufmännischer Vorstand, betonte: „Unsere strategische Ausrichtung auf Energienetze und Investitionen in nachhaltige Lösungen sichern uns Stabilität.“
Insbesondere das Netzgeschäft trug mit einem operativen Ergebnis von 16,4 Millionen Euro zum Erfolg bei. Thomas Murche, Vorstand Technik, kündigte an, bis 2030 rund eine Milliarde Euro in das Stromnetz und in Erneuerbare-Energien-Projekte zu investieren. Die Ausschüttung an die kommunalen Anteilseigner bleibt mit rund 16 Millionen Euro stabil. Der Kommunale Anteilseignerverband (KAV) mit seinen 201 Mitgliedskommunen aus der Region hält 74,76 Prozent der WEMAG-Aktien, die ebenfalls kommunale Thüga Aktiengesellschaft 25,10 Prozent und die Stadt Grabow 0,14 Prozent.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Constantin H. Alsheimer lobte die wirtschaftliche Stärke der WEMAG und die klugen unternehmerischen Entscheidungen. Der Vorstandsvorsitzende des Stadtwerke-Netzwerks Thüga erklärte: „Es zeigt sich, dass die Entscheidung der Kommunen zur Rekommunalisierung der WEMAG im Jahr 2010 richtig und weitsichtig war.“ Für die Zukunft plant die WEMAG weitere Investitionen in erneuerbare Energien und die Digitalisierung der Energie-Infrastruktur, um die Energiewende aktiv mitzugestalten und die Klimaziele zu erreichen.
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