Montag, 5. Oktober 2026

HeidelbergWiederwahl bei Energy Cities

[30.04.2015] Für zwei weitere Jahre wurde Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner in das Präsidentenamt des europäischen Städtenetzwerks Energy Cities gewählt. In diesem Jahr möchte er sich für eine neue internationale Klimaschutzvereinbarung der Vereinten Nationen stark machen.
Célia Blauel

Célia Blauel, stellvertretende Bürgermeisterin von Paris und Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner sprechen über die Klimaschutz-Weltkonferenz COP 21 im Dezember 2015 in Paris.

(Bildquelle: Stadt Heidelberg)

Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos) ist erneut zum Präsidenten des europäischen Städtenetzwerks Energy Cities gewählt worden. Wie die baden-württembergische Stadt Heidelberg bekannt gibt, ist die Amtszeit auf zwei Jahre festgelegt. Die Wahl hat im Rahmen der Jahrestagung des Netzwerks stattgefunden. Bereits seit dem Jahr 2006 steht Würzner dem Städteverbund als Präsident vor. Innerhalb des Verbundes engagieren sich rund 1.000 Städte und Gemeinden aus 30 Ländern für den Klimaschutz. „Gemeinsam haben wir bereits beachtliche Erfolge erzielt“, lobte der wiedergewählte Präsident den Verbund Energy Cities. „Die Energiewende vor Ort steht heute ganz oben auf der Agenda der Europäischen Union. Die seit 25 Jahren andauernde und intensive Lobby-Arbeit von Energy Cities hat einen beachtlichen Anteil daran.“ Der Städteverbund stehe im regelmäßigen Austausch mit hochrangigen Vertretern der EU, wie zuletzt im März bei einem Treffen in Brüssel mit Maroš Šefčovič, einem der Vizepräsidenten der EU-Kommission. „Rund 6.000 Bürgermeister haben sich bisher dem Konvent der Bürgermeister angeschlossen“, gab Würzner außerdem auf der Jahrestagung bekannt. „Sie haben sich damit verpflichtet, die energiepolitischen Zielvorgaben der Europäischen Union noch zu übertreffen.“ Demnach sollen die EU-Mitgliedstaaten ihre CO2-Emissionen und ihren Energiebedarf bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent reduzieren und den Anteil erneuerbarer Energien auf 20 Prozent erhöhen. Weiter teilte Würzner mit: „In diesem Jahr gelten unsere Anstrengungen insbesondere der Klimaschutzkonferenz der Vereinten Nationen, die Ende des Jahres in Paris stattfindet. Wir hoffen, dass die Staaten eine neue internationale Klimaschutzvereinbarung mit ambitionierten Emissionsminderungen verabschieden.“





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