Freitag, 13. Februar 2026

BundesnetzagenturZuschlagswerte sinken

[25.09.2025] Die Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land war im August stark überzeichnet. Mehr als 5.700 Megawatt waren im Rennen, vergeben wurden knapp 3.500 Megawatt. Besonders viele Zuschläge gingen nach Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Brandenburg.

Die Bundesnetzagentur hat gestern (24. September 2025) die Ergebnisse der Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land zum Stichtag 1. August veröffentlicht. „Der Gebotstermin war erneut stark überzeichnet. Die eingereichte Gebotsmenge von mehr als 5.700 Megawatt ist der bisher zweithöchste Wert in einer Ausschreibung. Die Zuschlagswerte sanken abermals gegenüber der Vorrunde“, sagte Behördenpräsident Klaus Müller.

Ausgeschrieben waren 3.443 Megawatt. Eingereicht wurden 604 Gebote mit zusammen 5.739 Megawatt. Den Zuschlag erhielten 376 Gebote mit zusammen 3.448 Megawatt. 25 Gebote wurden ausgeschlossen. Die Zuschlagswerte lagen zwischen 6,39 und 6,64 Cent pro Kilowattstunde. Im Durchschnitt ergab sich ein Zuschlagswert von 6,57 Cent pro Kilowattstunde. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Vorrunde von 6,83 Cent und deutlich unter dem Höchstwert von 7,35 Cent.

Bei der regionalen Verteilung ging das größte Volumen nach Nordrhein-Westfalen mit 817 Megawatt und 105 Zuschlägen. Niedersachsen erhielt 800 Megawatt mit 73 Zuschlägen. Brandenburg erreichte 609 Megawatt mit 89 Zuschlägen. Nach Angaben der Bundesnetzagentur ist dies das bisher größte Volumen für dieses Bundesland in einer Ausschreibung. Die nächste Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land findet am 1. November 2025 statt.





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