Schaufenster E-MobilitätLangstreckE für Vielfahrer

Im Projekt LangstreckE wird die Eignung der E-Mobilität für Vielfahrer getestet.
v.l.: Manfred Erlacher, Leiter BMW Werk Leipzig; Tanja Mücke, Privatnutzerin; Cathleen Klötzing, Mitarbeiterin der Sächsischen Energie Agentur; Dr. Winfried Damm, Mitarbeiter der Stadtwerke Leipzig; Thomas Franke, Mitarbeiter der TU Chemnitz
(Bildquelle: BMW Group)

Im Projekt LangstreckE wird die Eignung der E-Mobilität für Vielfahrer getestet.
v.l.: Manfred Erlacher, Leiter BMW Werk Leipzig; Tanja Mücke, Privatnutzerin; Cathleen Klötzing, Mitarbeiterin der Sächsischen Energie Agentur; Dr. Winfried Damm, Mitarbeiter der Stadtwerke Leipzig; Thomas Franke, Mitarbeiter der TU Chemnitz
(Bildquelle: BMW Group)
Gemeinsam mit der Technischen Universität Chemnitz und den Stadtwerken Leipzig hat die Firma BMW Group das bayerisch-sächsische Projekt „Kundenakzeptanz Elektromobilität bei erhöhter Reichweitenanforderung – Langstreckenpendler“ (LangstreckE) gestartet. Laut BMW ist es das Ziel, die Rahmenbedingungen für den täglichen Weg zur Arbeit mit dem Elektroauto zu definieren. In jeweils fünf dreimonatigen Phasen bekommen je 15 Privatnutzer einen elektrisch betriebenen BMW ActiveE überlassen, mit dem sie ihren täglichen Arbeitsweg zurücklegen. Voraussetzung für die Auswahl dieser Personen sei, dass sie etwa 40 bis maximal 100 Kilometer einfachen Arbeitsweg zurücklegen oder anderweitig mindestens 90 Kilometer pro Tag fahren. Im Fokus stehen sowohl das Nutzerverhalten als auch technische Aspekte. So soll beispielsweise ermittelt werden, wie die Nutzer damit zurecht kommen, wenn sie auf dem Arbeitsweg täglich in den Grenzbereich der Batteriereichweite kommen und zwischenladen müssen. Neben einer Datenaufzeichnung im Fahrzeug werde mithilfe von Interviews und Fragebögen auch eine subjektive Einschätzung der Nutzererfahrung ermittelt. Sachsens Wirtschaftssekretär Hartmut Fiedler: „Dieses Gemeinschaftsprojekt ist ein weiterer Schritt, um Deutschland als Leitanbieter und Leitmarkt für Elektromobilität zu etablieren. Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen, diese für Pendler und Vielfahrer interessant zu machen und dadurch auch einen Beitrag zur Reduzierung von Emissionen zu leisten.“ Die Stadtwerke Leipzig nutzen das Projekt, um die Einführung der E-Mobilität in Leipzig und Umgebung weiter voranzutreiben und ein einheitlich nutzbares System für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur zu etablieren, so die BMW Group weiter. Der Energieversorger sei dabei für Betrieb und Service der Ladeinfrastruktur verantwortlich. Das Vorhaben ist eines von etwa 50 Projekten im Schaufenster Elektromobilität Bayern-Sachsen und wird mit knapp 1,2 Millionen Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung (14643+wir berichteten) gefördert.
http://www.swl.de
http://www.tu-chemnitz.de
http://www.schaufenster-elektromobilitaet.org
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