Region BayreuthKataster zeigt Solarpotenzial

Der Startschuss für das Online-Solarpotenzialkataster der Region Bayreuth ist gefallen.
v.l.: Hermann Hübner, Landrat des Landkreises Bayreuth; Brigitte Merk-Erbe, Oberbürgermeisterin der Stadt Bayreuth; Edgar Müller, Sponsor Bayernwerk Netz GmbH; Bernd Rothammel, Leiter des Klimaschutzmanagements des Landkreises Bayreuth
(Bildquelle: Landratsamt Bayreuth)

Der Startschuss für das Online-Solarpotenzialkataster der Region Bayreuth ist gefallen.
v.l.: Hermann Hübner, Landrat des Landkreises Bayreuth; Brigitte Merk-Erbe, Oberbürgermeisterin der Stadt Bayreuth; Edgar Müller, Sponsor Bayernwerk Netz GmbH; Bernd Rothammel, Leiter des Klimaschutzmanagements des Landkreises Bayreuth
(Bildquelle: Landratsamt Bayreuth)
Für die Region Bayreuth ist jetzt ein Solarpotenzialkataster abrufbar. Hausbesitzer können nach Angaben der Stadt Bayreuth mit dieser Online-Anwendung mit wenigen Klicks ermitteln, wieviel Strom oder Wärme auf dem eigenen Dach erzeugt werden kann. Dabei werde über Satellitendaten sogar berücksichtigt, ob und wie lange ein Dach durch benachbarte Bäume oder Häuser beschattet wird. Insgesamt umfasse das Kataster über 150.000 Gebäude in Stadt und Landkreis Bayreuth. Mehr als die Hälfte davon ist für Solarenergie geeignet, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt.
Das Solarpotenzialkataster ist ein Projekt der Bioenergieregion Bayreuth. Es wurde geplant vom Klimaschutzmanagement des Landkreises Bayreuth und technisch realisiert vom Unternehmen tetraeder.solar. Das Projekt wurde angestoßen, weil Erfahrungen aus anderen Regionen gezeigt haben, dass hierdurch mehr klimafreundliche Investitionen in Solaranlagen getätigt werden, so die Stadt Bayreuth.
Mit dem Solarkataster wurde errechnet, dass auf Dächern in der Region Bayreuth jährlich 580 Gigawattstunden Strom produziert werden könnten. Gemeinsam mit den bereits vorhandenen Wind- und Biomasseanlage wäre damit eine hundertprozentige Versorgung von Stadt und Landkreis Bayreuth mit regional erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien möglich. Aktuell wird das Solarpotenzial erst zu 14 Prozent ausgeschöpft, teilt die Stadt mit. Das Solarkataster soll mit seinen Planungstools dazu beitragen, dieses Potenzial besser zu nutzen. Damit könnten jährlich über 200.000 Tonnen CO2 eingespart und eine Wertschöpfung von über 700 Millionen Euro erzielt werden.
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