VDI-EnergiebarometerKnacks für die Bioenergietechnik
Laut dem VDI-Energiebarometer fällt die Bioenergietechnik insbesondere bei der Branchen- und Unternehmensentwicklung zurück.
(Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de)
Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hat die Ergebnisse des Energiebarometers bekanntgegeben. Demnach bringt die Bioenergietechnik nach Ansicht des Energiesektors nicht den gewünschten Effekt. Im Vergleich zum Juli 2013 wird sie deutlich schlechter bewertet und zeigt auch im Januar 2014 die schlechteste Brancheneinschätzung. Ebenso weist laut VDI die Bioenergietechnik bei der Einschätzung der wirtschaftlichen Unternehmensentwicklung ein deutliches Minus auf. Dieser Trend setze sich bei den Innovationsaktivitäten hinsichtlich Produkten, Verfahren und Dienstleistungen fort. VDI-Präsident Udo Ungeheuer: „Die Energiewende kann ein Innovationstreiber sein und sie ist zu schaffen, jedoch müssen sich die erneuerbaren Energien gegen die durch hohe Subventionen gekennzeichneten fossilen Brennstoffe am Markt durchsetzen.“
Bei der Braunkohle zeige sich, dass die Innovationsneigung gegenüber der Vorbefragung deutlich gesunken ist. Bei der Branchenentwicklung und bei der Einschätzung der Unternehmensentwicklung könne die Braunkohle allerdings ein deutliches Plus verzeichnen. Auffällig ist allerdings, dass die kurzfristigen Marktbedingungen zwar positiv eingeschätzt werden, jedoch die langfristigen Potenziale schwächer eingeschätzt werden.
Mit dem Energiebarometer analysiert der VDI regelmäßig die Entwicklung des Energiesektors nach Branchen und vergleicht die unterschiedlichen Energieträger. Der VDI befragte rund 1.000 Mitglieder des Vereins aus unterschiedlichen Branchen des Energiesektors.
Zu den Ergebnissen des Energiebarometers Januar 2014 (PDF, 844 KB)
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