Dienstag, 9. Juni 2026

Deutsche Telekom/RobotronGateway-Administration aus der Cloud

[16.06.2015] Eine cloudbasierte Lösung für Smart-Meter-Gateway-Administratoren will die Deutsche Telekom anbieten. Das Unternehmen setzt dabei auf die Software-Lösungen der Firma Robotron.

Die Deutsche Telekom wird nach eigenen Angaben die Software des Unternehmens Robotron als Basis für eine cloudbasierte Lösung für Smart-Meter-Gateway-Administratoren einsetzen. Demnach werden die Sensordaten mithilfe eines zertifizierten Gateways entsprechend den Sicherheitsvorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in die Rechenzentren der Messstellenbetreiber übertragen. Die Ausgabe und Verwaltung der digitalen Zertifikate werde ebenso angeboten wie ein Gesamtpaket für alle Leistungen. Services wie die Administration nach TR 03109, Montageleistungen für Stromzähler, Hardware-Logistik in der Roll-out-Phase, Mobilfunk-Kommunikation sowie Wartung und Instandhaltung in der Betriebsphase sollen das Gesamtpaket ergänzen. „Ab 2017 ist es soweit: Für sicheres Smart Metering müssen die Rechenzentren schon mit dem ersten intelligenten Messsystem zertifiziert sein“, sagt Frank Schmidt, Leiter des Konzerngeschäftsfeldes Energie bei T-Systems der Deutschen Telekom. „Mit unserer Gateway-Administrations-Lösung aus der Cloud müssen sich Energieversorger keine Gedanken machen über Rechenzentrums-Hardware, Software oder die Sicherheitsanforderungen. Gateway-Administrations-Services liefert all dies zum monatlichen Festpreis pro Zähler und aus einer Hand.“
Laut der Deutschen Telekom partizipieren die Messstellenbetreiber an den Skaleneffekten durch das Preismodell der Telekom für die Gateway-Administrations-Services. Mit festen monatlichen Preisen werde es den Messstellenbetreibern ermöglicht, auf Basis kalkulierbarer Kosten die Wirtschaftlichkeit sehr viel schneller zu erreichen. Entscheidend hierbei sei die Vermeidung eines hohen Fixkostenblocks auf Seiten der Messstellenbetreiber, da die hohen Sicherheitsanforderungen ab dem Jahr 2016 den Aufbau einer entsprechenden IT-Infrastruktur mit hohen Investitionen erfordern. Diesen Aufwänden stehen im Vorfeld des Roll-outs und in der Phase des Anlaufs bis 2020 nur sehr geringe Einnahmen gegenüber.





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