BDEWWichtiges Signal für Erdgas-Mobilität
Der Deutsche Bundestag hat vergangene Woche (Donnerstag, 2. Juli 2015) einen Antrag verabschiedet, der die Bundesregierung auffordert, die Energiesteuerermäßigung für Erdgasfahrzeuge über das Jahr 2018 hinaus zu verlängern. „Wir unterstützen diesen Antrag ausdrücklich. Erdgasfahrzeuge können einen wichtigen Beitrag im Verkehrssektor zur Reduzierung von CO2-Emissionen leisten“, sagt Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). „Mit Erdgas betriebene Fahrzeuge stoßen rund 25 Prozent weniger CO2 als Benzinfahrzeuge und etwa 90 Prozent weniger Stickoxide als Dieselfahrzeuge sowie nahezu keinen Feinstaub aus. Auch im direkten Vergleich der Kraftstoffpreise schneidet Erdgas deutlich besser ab als andere Kraftstoffe.“ Die Regierungspartner von CDU/CSU und SPD hatten bereits im Dezember 2013 im Koalitionsvertrag eine Verlängerung der bis zum 31. Dezember 2018 befristeten Energiesteuerermäßigung angekündigt. „Die Energiewirtschaft hat im Vertrauen auf die politischen Zusagen in den weiteren Ausbau des Erdgastankstellennetzes sowie die Instandhaltung der vorhandenen Infrastruktur investiert“, so Müller. „Die Branche benötigt auch mit Blick auf die notwendige Investitionssicherheit für die Kaufinteressenten ein klares Signal der Politik, dass die Steuerermäßigung fortgeführt wird. Die Bundesregierung sollte den Antrag der Koalitionsfraktionen daher so schnell wie möglich aufgreifen.“ Für einen fairen Wettbewerb der unterschiedlichen Kraftstoffe sei zudem eine transparentere Preisauszeichnung an Tankstellen, also der Anzeige des Literäquivalents am Preismast, erforderlich.
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