E.ONRekordverlust von 7 Milliarden Euro

Vor allem die Abschreibungen für konventionelle Kraftwerke haben für E.ON zu einem Verlust von sieben Milliarden Euro geführt.
(Bildquelle: E.ON SE)
Kurz vor seiner Aufspaltung hat der Energiekonzern E.ON einen Rekordverlust von sieben Milliarden Euro gemeldet. Grund sind vor allem die im Herbst 2015 vorgenommenen Wertberichtigungen auf konventionelle Kohle- und Gaskraftwerke in Höhe von 8,8 Milliarden Euro. Die weiteren Kennzahlen liegen laut einer Presseerklärung von E.ON im Rahmen der angekündigten Bandbreiten. So schließt E.ON das Jahr 2015 mit einem EBITA von 7,6 Milliarden Euro ab, der nachhaltige Konzernüberschuss lag mit 1,6 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Die Nettoverschuldung habe um 5,7 Milliarden Euro auf 27,7 Milliarden Euro abgenommen. Trotz des schlechten Ergebnisses will E.ON eine Dividende von 0,50 Euro pro Aktie auszahlen. Dies entspreche einer Ausschüttungsquote von rund 60 Prozent des nachhaltigen Konzernüberschusses. Aufgrund neuer Tiefststände bei den Energiepreisen erwartet das Energieunternehmen auch für das laufende Geschäftsjahr einen weiteren Rückgang des EBITA auf 6 bis 6,5 Milliarden Euro. Für den nachhaltigen Konzernüberschuss rechnet E.ON mit einem Ergebnis von 1,2 bis 1,6 Milliarden Euro. Durch das erwartete Wirksamwerden der Abspaltung von Uniper werde es allerdings zu einer Anpassung der Prognosen kommen.
Stadtwerke Heidelberg: Beteiligung an rku․it
[10.06.2026] Die Stadtwerke Heidelberg beteiligen sich an dem Unternehmen rku․it und erweitern damit den Gesellschafterkreis des IT- und Infrastrukturdienstleisters für die Energie- und Versorgungswirtschaft. mehr...
2G Energy: Großauftrag für Rechenzentren
[28.05.2026] 2G Energy hat einen Auftrag für die Energieversorgung eines Rechenzentrums in Nordamerika erhalten. Das Unternehmen führt derzeit weitere Gespräche mit Kunden aus dem Bereich Data Center. mehr...
swb-Gruppe: Geopolitische Lage wirkt sich aus
[11.05.2026] Der Energiedienstleister swb hat nach eigenen Angaben das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren operativen Ergebnis abgeschlossen. Gleichzeitig erhöhte das Unternehmen die Investitionen in Netze und Energieanlagen deutlich. mehr...
GASAG: Höhere Investitionen für die Energiewende
[11.05.2026] Die GASAG-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihren Jahresüberschuss fast verdoppelt und ihre Investitionen in klimafreundliche Infrastruktur deutlich erhöht. Der Schwerpunkt lag auf Wärmenetzen, erneuerbaren Energien und Netzinfrastruktur in Berlin und Brandenburg. mehr...
Wilken: GY erhält ISO-Zertifizierung
[11.05.2026] Die Wilken Software Group hat die ISO-27001-Zertifizierung ihres Informationssicherheitsmanagementsystems auf die cloud-native Plattform GY ausgeweitet. Damit reagiert das Unternehmen auf steigende Sicherheitsanforderungen an SaaS-Lösungen in Kritischen Infrastrukturen und schließt weitere Anwendungen in den zertifizierten Bereich ein. mehr...
EnBW: Hohe Investitionen geplant
[07.05.2026] Der Energieversorger EnBW hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben 7,6 Milliarden Euro in den Umbau des Energiesystems investiert. Der Anteil erneuerbarer Energien an der installierten Leistung stieg auf 66 Prozent. Für die kommenden Jahre plant das Unternehmen Investitionen von bis zu 50 Milliarden Euro. mehr...
Beteiligung: enercity und Thüga trennen sich
[06.05.2026] Die Energieunternehmen enercity und Thüga wollen ihre gegenseitigen Beteiligungen auflösen. Ziel ist nach eigenen Angaben eine klarere strategische Ausrichtung und mehr finanzieller Spielraum. mehr...
Steag Iqony Group: Neues Führungsteam angetreten
[05.05.2026] Der Energiekonzern Steag Iqony hat seine Unternehmensspitze neu besetzt. Seit Anfang Mai stehen ein neuer Vorstandschef und eine neue Personalchefin an der Spitze. Der Wechsel soll die weitere Entwicklung des Unternehmens begleiten. mehr...
Mainova: Operatives Geschäft verbessert
[04.05.2026] Mainova hat 2025 sein Ergebnis deutlich verbessert und kündigt weitere Investitionen an. Vor allem das operative Geschäft entwickelte sich besser als im Vorjahr. Für 2026 erwartet das Unternehmen jedoch ein schwächeres Ergebnis. mehr...
kraftwerk: Neue App für den Kundenkontakt veröffentlicht
[29.04.2026] Die kraftwerk Software Gruppe ergänzt ihre Portallösungen für Versorger um die mobile App-Plattform kraftwerk.One. Die neue Kooperation mit endios soll Energie- und Wasserunternehmen eine durchgängige digitale Kundenschnittstelle vom Abrechnungssystem bis zum Smartphone liefern. mehr...
Quadra energy: Migration in KISTERScloud
[28.04.2026] Quadra energy hat sein Energie- und Portfoliomanagement in wenigen Stunden aus einer On-Premise-Umgebung in die KISTERScloud verlagert. Der Umstieg soll bei laufendem Betrieb mehr Performance, höhere Stabilität und Spielraum für den weiteren Ausbau der Handels- und Marktkommunikationsprozesse schaffen. mehr...
Stadtwerke Energie Jena-Pößneck: Gründung vor 35 Jahren
[23.04.2026] Die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck bestehen seit 35 Jahren. Nach Angaben des Unternehmens entwickelte sich der kommunale Versorger seit der Gründung 1991 von einem kleinen Betrieb zu einem regionalen Anbieter für Strom, Gas und Fernwärme. Heute setzt das Unternehmen verstärkt auf Projekte zur Energiewende. mehr...
Stadtwerke München: Insgesamt ein gutes Jahr
[20.04.2026] Im Geschäftsjahr 2025 haben die Stadtwerke München über eine Milliarde Euro investiert. Das operative Ergebnis lag unter dem Vorjahr, blieb aber im langjährigen Durchschnitt. Gleichzeitig überwies der Konzern erneut 100 Millionen Euro an die Stadt München. mehr...
Region Rhein-Eifel: Genossenschaft für Wärmewende
[17.04.2026] Zwölf Kommunen aus drei Kreisen haben gemeinsam mit dem Energieunternehmen e-regio die Genossenschaft Energiewende RheinEifel gegründet. Nach Angaben der Beteiligten soll sie Projekte zur Energie- und Wärmewende regional koordinieren. mehr...
Interview: Pioniergeist trifft Exzellenz
[17.04.2026] Seit Mitte 2025 trägt MAN Energy Solutions den Namen Everllence. Was es mit der Umbenennung auf sich hat und welche Strategie das Unternehmen beispielsweise im Bereich der Energiewirtschaft fährt, erläutert CEO Uwe Lauber im Interview mit stadt+werk. mehr...














