Dienstag, 10. März 2026

Windpark RiesteZwei weitere Gesellschafter mit an Bord

[11.08.2017] Die Stadtwerke Osnabrück haben jetzt knapp 25 Prozent ihrer Anteile am Windpark Rieste an zwei kommunale Bieter verkauft.
Neue Gesellschafterstruktur des Windparks Rieste festschreiben.

Neue Gesellschafterstruktur des Windparks Rieste festschreiben.

v.l. vorne: Dr. Horst Baier; Samtgemeindebürgermeister Bersenbrück & Geschäftsführer HaseEnergie; Paul Plottke, Verwaltungsvertreter des Bürgermeisters Gemeinde Rieste; Christoph Hüls, Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Osnabrück v.l. hinten: Dr. Klaus Sie

(Bildquelle: Stadtwerke Osnabrück / Marco Hörmeyer)

Die Stadtwerke Osnabrück haben als bisher alleiniger Eigentümer 24,9 Prozent ihrer Anteile am Windpark Rieste (wir berichteten) veräußert. Käufer sind die zwei kommunalen Teilhaber HaseEnergie – das Gemeindewerk der Samtgemeinde Bersenbrück – und die Gemeinde Rieste.
„Mit der neuen Gesellschafterstruktur stellen wir den Windpark auf ein breiteres kommunales Fundament“, betonte Riestes Bürgermeister Sebastian Hüdepohl (CDU) bei der Unterzeichnung der Gesellschafterverträge. Nach den Worten von Hüdepohl profitieren die Riester schon von Beginn an davon, dass die Windparkbetreibergesellschaft ihren Sitz in der Gemeinde hat. Somit habe es nahe gelegen, dass die Gemeinde auch Anteile am Windpark übernimmt und die Wertschöpfungskette damit verlängert. Der Gemeindeanteil liegt bei 9,9 Prozent.
Weitere 15 Prozent hat der kommunale Energieversorger HaseEnergie übernommen. „Wir können mit der Anteilsübernahme unser Erzeugungsportfolio sinnvoll und zielgerichtet vergrößern“, erläuterte Horst Baier (SPD), Bürgermeister der Samtgemeinde Bersenbrück und zugleich Geschäftsführer bei HaseEnergie.
„Schon zu Beginn der Planungen waren wir offen für die perspektivische Beteiligung passender regionaler Partner und haben diese Option bereits im städtebaulichen Vertrag verankert“, sagte Christoph Hüls, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück. „Schließlich haben wir das gemeinsame Ziel, die regionalen Erzeugungskapazitäten weiter auszubauen.“





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