Donnerstag, 22. Januar 2026

Frankfurt am MainWärme nicht verpuffen lassen

[09.03.2018] Ein neues Abwärme-Kataster deckt große Potenziale für den Klimaschutz in Frankfurt am Main auf. Rund 470 Gigawattstunden Wärme könnten durch die Nutzung der Abwärme von Abwässern, Industrie und Rechenzentren gewonnen werden.
Abwärme-Kataster der Stadt Frankfurt am Main: Die Karte zeigt einen Abgleich von Abwärme-Angebot (grün/orange/rot) und Wärme-Nachfrage (magenta).

Abwärme-Kataster der Stadt Frankfurt am Main: Die Karte zeigt einen Abgleich von Abwärme-Angebot (grün/orange/rot) und Wärme-Nachfrage (magenta).

(Bildquelle: Energiereferat Frankfurt am Main / ECO.S Energieconsulting)

Das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main hat ein Kataster erstellt, das die Potenziale der Abwärme-Nutzung in der Mainmetropole aufzeigt. Demnach beträgt die Abwärme-Leistung in den Abwasserkanälen und Kläranlagen, den Industriegebieten und den Rechenzentren zusammen fast 200 Megawatt. Nach Angaben des Energiereferats könnten damit insgesamt rund 470 Gigawattstunden Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung zur Verfügung gestellt werden. Das seien etwa 16 Prozent des derzeitigen Bedarfs der Haushalte in Frankfurt. Umweltdezernentin Rosemarie Heilig erklärt: „Das neue Abwärme-Kataster ist ein wichtiger Baustein für die Energieversorgung und den Klimaschutz in Frankfurt am Main, denn es zeigt auf, wo konkrete Potenziale für die Abwärme-Nutzung liegen. Wärme, die sonst verpufft, kann ein zweites Mal genutzt werden.“





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