HessenCO2-Fußabdruck wird immer kleiner

Die Emissionen der hessischen Landesverwaltung haben sich in den vergangenen acht Jahren um die Hälfte reduziert.
(Bildquelle: Stockwerk-Fotodesign-Fotolia.com)
Die CO2-Bilanz 2016 der hessischen Landesverwaltung haben Finanzminister Thomas Schäfer und Umweltministerin Priska Hinz vorgestellt. „Um rund 235.500 Tonnen CO2 – das sind etwas mehr als 50 Prozent – haben wir in den vergangenen acht Jahren die Emissionen der Landesverwaltung reduziert. Und das, obwohl wir die Kriterien, die wir unserer Bilanz für 2016 zu Grunde legen, im Vergleich zu den Vorjahren sogar erweitert und somit die Messlatte nochmals erhöht haben“, erklärten die beiden Minister. So seien für die Messung des CO2-Fußabdrucks erstmals Dienstfahrten, die mit privaten Fahrzeugen der Beschäftigten erfolgten, berücksichtigt worden. Außerdem wurden erstmals privat vorfinanzierte Flugreisen von Mitarbeitern des Landes für nahezu die gesamte Landesverwaltung erfasst. „Die aktuellen Ergebnisse zeigen einmal mehr: Hessen ist auf dem richtigen Weg, um sein selbstgestecktes Ziel einer klimaneutral arbeitenden Verwaltung ab dem Jahr 2030 zu erreichen“, so Schäfer und Hinz.
„Besonders in dem energieintensiven Bereich der Wärme- und Stromversorgung unserer Liegenschaften haben wir binnen eines Bilanzjahres eine weitere Reduktion des CO2-Ausstoßes von rund 5.000 Tonnen erzielen können“, erklärte Finanzminister Schäfer weiter. Dazu beigetragen habe auch das im Jahr 2012 gestartete CO2-Minderungs- und Effizienzprogramm (COME) der Landesregierung, das der energetischen Sanierung von Landesliegenschaften diene. Das COME-Programm ist ein wichtiger Baustein, um die Emissionen im Bereich der Gebäude zu reduzieren und den Anteil der erneuerbaren Energien zu erhöhen. Bis Ende 2018 investiert das Land auf diese Weise 160 Millionen Euro in die energetische Sanierung seiner Bestandsbauten.
Der Integrierte Klimaschutzplan 2025 des Landes Hessen enthält zudem ein Bündel an Maßnahmen im Bereich Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Von 140 Maßnahmen aus dem Klimaschutzplan werden die ersten 42 bereits bis zum Jahr 2019 umgesetzt. Neben den regulären Mitteln für den Klimaschutz stehen hierfür nach Angaben des Finanzministerium zusätzliche 141 Millionen Euro zur Verfügung. „Hinter der CO2-neutralen Landesverwaltung sowie hinter der Nachhaltigkeitsstrategie als Ganzes stecken viele koordinierte Maßnahmen und jede Menge kluger Ideen“, resümierten die Staatsminister Schäfer und Hinz. „Das Beispiel der CO2-neutralen Landesverwaltung zeigt: Unsere Arbeit trägt Früchte. Und das bestätigt uns auch der TÜV, der unsere CO2-Bilanz jährlich prüft. Damit ist Hessen das einzige Bundesland mit einer von einem unabhängigen Dritten zertifizierten Bilanz.“
Nordrhein-Westfalen: Treibhausgasemissionen sinken um vier Prozent
[18.09.2026] Die Treibhausgasemissionen in Nordrhein-Westfalen sind 2025 gegenüber dem Vorjahr um rund vier Prozent zurückgegangen. Nach vorläufigen Zahlen wurden 171,5 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente ausgestoßen. Seit 1990 haben sich die Emissionen damit mehr als halbiert. mehr...
European Energy Award: Fünf NRW-Kommunen für Klimaschutz ausgezeichnet
[16.09.2026] Dülmen, Minden, Wuppertal, Greven und Warendorf sind mit dem European Energy Award ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurden unter anderem Projekte in den Bereichen Wärmeversorgung, Photovoltaik, Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität. mehr...
Leipzig: Flächenkonzept für erneuerbare Energien vorgelegt
[08.09.2026] Leipzig hat ein Flächenkonzept für erneuerbare Energien erarbeitet. Rund zwei Prozent des Stadtgebiets kommen demnach potenziell für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen infrage. Eine wichtige Rolle sollen Photovoltaikanlagen auf Dächern spielen. mehr...
Stadtwerke Osnabrück: Nachhaltigkeitsbericht erstellt
[07.09.2026] Die Stadtwerke Osnabrück haben ihren ersten konzernweiten Nachhaltigkeitsbericht nach CSRD-Logik digital erstellt. Eine PowerApp und ein Power-BI-Dashboard bündeln dafür Nachhaltigkeits- und Emissionsdaten und sollen die Transformation steuerbar machen. mehr...
Nachhaltige Wirtschaftsflächen: Vom Standort zur passenden Strategie
[02.09.2026] Eine Typologie mit sechs Kategorien zeigt, welche Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu Gewerbe- und Industriegebieten passen. Die Systematik soll Kommunen helfen, Flächennutzung, Klimaanpassung, Energie und Mobilität schon früh standortgerecht zu planen. mehr...
Braunschweig: Projekt als Klima-Leuchtturm ausgezeichnet
[31.08.2026] Braunschweig erhält für das Beteiligungsprojekt COABS erneut den Preis „Klima-Leuchtturm“. Das Projekt entwickelte mit Wissenschaft, Verwaltung und Stadtgesellschaft konkrete Bausteine für die kommunale Klimaanpassung. mehr...
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen: Elf Kommunen erhalten Auszeichnung
[27.08.2026] Elf Kommunen sind beim Wettbewerb „Klima kommunal“ 2026 für Projekte zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung ausgezeichnet worden. Darunter finden sich auch Vorhaben mit Bezug zu Energieversorgung, Wärme und kommunalen Liegenschaften. mehr...
Stuttgart: Klimaziele nicht erreichbar
[17.08.2026] Stuttgart hat seine Treibhausgasemissionen seit 1990 deutlich reduziert. Für das Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden, reicht das bisherige Tempo jedoch nicht aus. Das geht aus dem neuen Bericht zur Gesamtstädtischen Klimastrategie hervor. Besonders kritisch bewertet die Stadt die Entwicklung im Wärmesektor. mehr...
Energie-Kommune: Tangerhütte setzt auf Erneuerbaren-Mix
[11.08.2026] In Tangerhütte sind bereits Anlagen zur Gewinnung von Strom aus erneuerbaren Energien mit einer Leistung von rund 261 Megawatt installiert. Es sind weitere Wind- und Solarprojekte geplant. Zugleich arbeitet die Stadt an einer nachhaltigen Wärmeversorgung und setzt auf einen großen neuen Batteriespeicher. mehr...
Nürnberg: Maßnahmen zur Klimaneutralität bis 2035 vorgestellt
[05.08.2026] Die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg baut ihre Eigenenergieerzeugung und Energieeffizienz aus, um bis 2035 klimaneutral zu werden. Ein Sachstandsbericht zeigt, welche technischen Maßnahmen bereits wirken und welche Projekte als Nächstes folgen. mehr...
Westmittelfranken: Vier Kreise legen Energienutzungspläne vor
[03.08.2026] Vier Landkreise in Westmittelfranken haben digitale Energienutzungspläne bis 2040 vorgestellt. Die Analysen zeigen, warum für die Energiewende künftig nicht mehr Jahresbilanzen, sondern das zeitliche Zusammenspiel von Erzeugung, Verbrauch, Netzen und Speichern entscheidend ist. mehr...
Baden-Württemberg: Klima-Impulse aus dem Süden
[23.07.2026] Vier Kommunen in Baden-Württemberg haben sich auf den Weg gemacht, Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen – fünf Jahre früher als vorgeschrieben. Sie verfolgen bewusst unterschiedliche Schwerpunkte. Viele Ansätze lassen sich auf andere Kommunen übertragen. mehr...
Tübingen: Stadt will Klimaschutzprogramm fortsetzen
[23.07.2026] Tübingen hat sein Klimaschutzprogramm bis 2030 fortgeschrieben und den Ausbau der Wärme- und Energie-Infrastruktur bekräftigt. Der Gemeinderat hält trotz schwieriger Rahmenbedingungen am Ziel der Klimaneutralität fest und setzt dabei auf umfangreiche Investitionen von Stadt und Stadtwerken. mehr...
Görlitz: 2030 grenzüberschreitend klimaneutral
[13.07.2026] Görlitz will bis zum Jahr 2030 klimaneutral werden. Daraus ist ein langfristiger Umbau der Energieversorgung, der Stadtentwicklung und der Zusammenarbeit entstanden. Die Stadt arbeitet mit Partnern aus Deutschland und Polen zusammen. Für ihr Engagement wurde die Kommune von der Agentur für Erneuerbare Energien als „Energie-Kommune des Monats Juli 2026” ausgezeichnet. mehr...
Hamburg: CO2-Bilanz vorgelegt
[08.07.2026] Hamburg hat erstmals eine CO2-Schätzbilanz bereits sechs Monate nach Ende des Bilanzjahres vorgelegt. Die vorläufigen Daten zeigen für 2025 einen Anstieg der Emissionen und sollen die Steuerung der Klimapolitik deutlich beschleunigen. mehr...














