Dienstag, 3. März 2026

AachenOffensive für E-Mobilität

[07.01.2019] Fast 500 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge sollen in den kommenden Jahren in Aachen installiert werden. Im Projekt ALigN arbeiten dafür Stadt, STAWAG und die RWTH Aachen zusammen. Gefördert wird das Vorhaben aus dem Sofortprogramm Saubere Luft.
Fast 500 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge sollen in den kommenden Jahren in Aachen installiert werden.

Fast 500 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge sollen in den kommenden Jahren in Aachen installiert werden.

v.l.: Oberbürgermeister Marcel Philipp; Prof. Dr. Rik W. De Doncker, Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe, RWTH Aachen; Dr. Bernd Bauche, Gruppenleiter beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR); Wilfried Ullrich, Vorstand d

(Bildquelle: Stadt Aachen/Timo Pappert)

Mit Unterstützung aus dem „Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020“ des Bundes will die Stadt Aachen in den nächsten beiden Jahren rund 475 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge aufbauen. Wie die Stadt mitteilt, wird die Lade-Infrastruktur nicht nur im öffentlichen Raum installiert, sondern auch in halböffentlichen und privaten Bereichen. Unternehmen könnten sich bei der Stadt Aachen melden, wenn sie ihre Dienstflotten elektrifizieren möchten und Lade-Infrastruktur benötigen. Angesprochen seien insbesondere Handwerksbetriebe, Taxen sowie Pflege- und Paketdienste.
Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU) erklärte anlässlich des Starts des Vorhabens ALigN: „Ziel des Projektes ist die Senkung der Stickstoffdioxidbelastung in Aachen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sich mit anderen Unternehmen Elektrofahrzeuge zu teilen, denn es ist auch vorgesehen, Maßnahmen zum Flotten-Management umzusetzen.“
Für den Betrieb der Lade-Infrastruktur werden die Stadtwerke Aachen (STAWAG) verantwortlich zeichnen. Partner des Projekts ist auch die RWTH Aachen. Die Hochschule soll wissenschaftlich untersuchen, wie die Verteilnetze optimal ausgelastet werden können. Nach Angaben der Stadt hat das Projekt eine Laufzeit bis Ende September 2020. Das Investitionsvolumen betrage insgesamt rund 6,8 Millionen Euro, die Förderquote liege bei 100 Prozent.





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