WindgipfelOffshore-Branche will zwei GW mehr
Die Offshore-Windenergiebranche will einen Sonderbeitrag von zwei Gigawatt. Damit könnten Projekte bereits ab dem Jahr 2023 beginnen. Das fordern Branchenvertreter des Bundesverbands der Windparkbetreiber Offshore, der Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur, der Stiftung Offshore Windenergie, von VDMA Power Systems, des Branchennetzwerks für die Windenergie WAB, der windcomm schleswig-holstein und von WindEnergy Network vor dem am 5. September 2019 beginnenden Windenergiegipfel mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).
„Um die Wind-Wertschöpfung nicht weiter zu gefährden und die Erreichung der Klimaschutzziele bis 2030 sicherzustellen, benötigt die Branche jetzt verlässliche, langfristige Rahmenbedingungen. Das beinhaltet die Anhebung der Ausbauziele insgesamt und die erforderlichen regulatorischen Anpassungen für die Realisierung des Sonderbeitrags Offshore-Windenergie noch in diesem Jahr“, erklärten die Branchenvertreter.
Ein verlässlicher Rahmen und ambitionierte Ausbauziele seien notwendig, sodass sich Investitionen in deutsche Standorte wieder lohnen und Arbeitsplätze gesichert werden. Die Lücke im Offshore-Ausbau, wie sie ab 2020 komme, sei industriepolitisch nicht zu verantworten. Um den Sonderbeitrag als kurzfristige Maßnahme wirksam werden zu lassen, sei es erforderlich, noch im Jahr 2019 die rechtlichen Voraussetzungen für eine Ausschreibung der Flächen für Anfang des Jahres 2020 zu schaffen. Die Inbetriebnahme der Projekte im Rahmen des Sonderbeitrags könnte bereits ab 2023 beginnen. Mit einem Beitrag von bis zu zwei GW ließen sich die freien Konverterkapazitäten volkswirtschaftlich sinnvoll nutzen.
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