Sonntag, 8. März 2026

ReesGas- und Wasserleitungen digitalisiert

[24.02.2022] Bereits seit Februar letzten Jahres stellen die Stadtwerke Rees die Erfassung von verlegten Leitungen und Bauteilen auf ein digitalisiertes Verfahren in Form von GPS-basierten Geodaten um. Im Februar dieses Jahres endet die Umstellung, sodass in Kürze nur noch digital gearbeitet wird.
Die Stadtwerke Rees erfassen die von ihnen verlegten Leitungen und Bauteile jetzt digital in Form von GPS-basierten Geodaten.

Die Stadtwerke Rees erfassen die von ihnen verlegten Leitungen und Bauteile jetzt digital in Form von GPS-basierten Geodaten.

(Bildquelle: Stadtwerke Rees GmbH)

Die Stadtwerke Rees erfassen die von ihnen verlegten Leitungen und Bauteile, wie etwa Muffen, Abzweige und Schieber von Gas- und Trinkwasserleitungen, nicht mehr länger händisch als Kartenskizzen, sondern tun dies nun in Form von GPS-basierten Geodaten im digitalisierten Verfahren. Wie die im Regierungsbezirk Düsseldorf gelegenen Stadtwerke mitteilen, läuft die Umstellung bereits seit Februar vergangenen Jahres, kostete das Unternehmen rund 10.000 Euro und endet dieses Jahr im Februar. In Kürze werde nur noch digital gearbeitet.
Erforderlich dafür sei aufseiten der Stadtwerke das so genannte Geodaten-Informations-System GIS und draußen an der Baustelle ein satellitengestütztes Erfassungs-System, in welches die Mitarbeiter die Koordinaten für das jeweilige Bauteil eingeben. Dabei könne das System dann noch Zusatzinformationen zu Baujahr, Material, Hersteller oder Materialfoto aufnehmen. Sollte eine Karte für spätere Bauarbeiten erforderlich werden, werde sie aus dem Digitalsystem heraus erstellt. Bislang sei das Verfahren umgekehrt gewesen: Händisch erzeugte Kartendaten seien in das GIS eingegeben worden.
Das System könne nicht nur sagen, wo eine Muffe oder eine Abzweigung unter der Erde liegt, sondern auch in welcher Tiefe sie sich befinden. Die Stadtwerke hätten bei der Bestandsaufnahme des Netzes auch sämtliche Hydranten im Leitungsnetz vermessen. Die Daten ständen nun auch der Feuerwehr digital im eigenen Feuerwehr-GIS zur Verfügung.
Möglich sei die Digitalisierung in Zusammenarbeit mit der Firma GDS (Geo Daten Service) gewesen. Das Unternehmen habe anfangs Hard- und Software zum Testen bereitgestellt und den Stadtwerke-Mitarbeitern die Anwendung des Systems gezeigt. Grundvoraussetzung für die Funktionsweise des neuen digitalen Erfassungssystems sei die GNSS-Technologie. Dazu würden mehrere Satelliten in Anspruch genommen. So könnten die Stadtwerke-Mitarbeiter zukünftig mit einem Smartphone oder Tablet auf die Daten zugreifen. Karten seien dazu nicht mehr erforderlich. Die Stadtwerke-Monteure erlebten die neue Technologie als Arbeitserleichterung.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Informationstechnik

Nexiga: Plattform analysiert Strommarkt-Dynamiken

[05.03.2026] Das Unternehmen Nexiga bringt mit dem Hellbrise Monitor eine neue Datenplattform zur Analyse von Strommarkt-Dynamiken an den Start. Das Tool soll Einspeisespitzen, negative Preise und strukturelle Risiken der Energiewende transparent machen und richtet sich an Versorger, Netzbetreiber, Forschung und Politik. mehr...

VertiGIS: Vorarlberger Energienetze erneuert Geo-Informationssystem

[04.03.2026] Das Unternehmen Vorarlberger Energienetze stellt sein Geo-Informationssystem auf die dritte Generation um und setzt dabei auf Technologie von VertiGIS. Der Wechsel ist wegen des auslaufenden Altsystems bis 2028 zwingend und betrifft Datenqualität, Netzbetrieb und künftige KI-Anwendungen gleichermaßen. mehr...

Mitarbeiterin im Kundenzentrum der evm mit Headset vor zwei Monitoren im Büro, im Hintergrund eine gelbe Wand mit evm-Logo.

evm: KI-Chatbot entlastet Kundenservice

[03.03.2026] Das kommunale Unternehmen Energieversorgung Mittelrhein (evm) zieht eine Zwischenbilanz zum Einsatz seines KI-Chatbots Eva. Demnach wurden allein im Jahr 2025 mehr als 40.000 Gespräche geführt. mehr...

WEMAG: Wechsel auf S/4HANA-Plattform

[03.03.2026] Die WEMAG-Gruppe hat ihre IT-Systeme grundlegend umgestellt. Nach einer Projektzeit von 18 Monaten nutzt das Unternehmen nun die S/4HANA-Plattform von Thüga SmartService. Dabei wurden 92 Buchungskreise und knapp 500 Nutzerinnen und Nutzer migriert. mehr...

bericht

Plattformstrategie: Hybrid denken, souverän handeln

[26.02.2026] Die Erlanger Stadtwerke sind mit Microsoft 365 auf eine Plattform umgestiegen, die Mitarbeitende spürbar entlastet und die Zusammenarbeit effizienter gestaltet. Im Sinne der digitalen Souveränität wurde für die Softwarearchitektur ein hybrider Ansatz gewählt. mehr...

Wuppertaler Stadtwerke: IT-Partnerschaft mit rku․it besiegelt

[23.02.2026] Die Wuppertaler Stadtwerke bauen ihre IT mit der NextGen-Plattform von rku.it aus. Die strategische Partnerschaft soll Prozesse im SAP-Umfeld modernisieren und den kommunalen Versorger langfristig digital absichern. mehr...

cortility: Zusatzmodule an SAP S/4HANA angepasst

[20.02.2026] Das Unternehmen cortility hat mehrere Zusatzmodule für SAP S/4HANA Utilities überarbeitet. Die Lösungen nutzen die neue Systemarchitektur und lassen sich ohne große Anpassungen integrieren. Weitere Erweiterungen sind angekündigt. mehr...

Salesfive: CRM-Vorlage für Stadtwerke

[20.02.2026] Die Energieversorgung Oberhausen und Salesfive präsentieren eine CRM-Lösung für Stadtwerke. Die auf Praxiserfahrungen basierende Vorlage soll den Kundenservice schneller und effizienter machen. Laut den Unternehmen ist der Start innerhalb weniger Wochen möglich. mehr...

Martin: Umstieg auf Stackable Data Platform

[18.02.2026] Das Unternehmen Martin für Umwelt- und Energietechnik analysiert Betriebsdaten seiner Waste-to-Energy-Anlagen mit der Stackable Data Platform zentral in einer Open-Source-Umgebung. Damit will das Unternehmen Emissionen präziser steuern, Wartungen vorausschauend planen und als Teil Kritischer Infrastruktur datensouverän bleiben. mehr...

Visualisierung einer Energiehandels-Software vor einem Windpark bei Sonnenuntergang: Links ist ein digitales Dashboard mit Diagrammen, Kurven und Tabellen zu Stromdaten zu sehen, rechts erstrecken sich mehrere Windkraftanlagen. Rote, leuchtende Datenlinien durchziehen die Landschaft und symbolisieren die digitale Vernetzung und Steuerung erneuerbarer Energien.

Kisters: Neue Plattform für den Energiehandel

[12.02.2026] Das Unternehmen Kisters präsentiert auf der E-world energy & water 2026 eine neue Software für das Portfoliomanagement. Die Lösung richtet sich an Energiehändler, Stadtwerke und Dienstleister. Sie soll Prozesse automatisieren und den Handel mit Strom und Gas effizienter machen. mehr...

bericht

Klimamanagement: Software und Beratung aus einer Hand

[11.02.2026] Der IT-Dienstleister regio iT unterstützt Kommunen mit einem modularen Lösungspaket bei Klimaschutz- und Klimaanpassungsstrategien. Es handelt sich um eine synergetische Kombination aus IT-gestütztem Datenmanagement, strategischer Beratung und effizienter Beschaffung. mehr...

ITC: KI-Werkzeugkasten vorgestellt

[30.01.2026] ITC hat einen cloudbasierten KI-Werkzeugkasten für Stadtwerke und Energieversorger vorgestellt, der sofort einsetzbare Funktionen für Kundenservice, Prozessautomatisierung und Energiemanagement bündelt. Ziel ist es, technische Hürden abzubauen und Künstliche Intelligenz als praktisches Arbeitsmittel im Tagesgeschäft einzuführen. mehr...

Stadtwerke Eberbach: Umstieg auf Kraftwerk-Plattform

[29.01.2026] Die Stadtwerke Eberbach ersetzen ihr bisheriges SAP-System durch die Kraftwerk-Plattform auf Basis von Microsoft Business Central. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Möglichkeit, alle energiewirtschaftlichen Prozesse auf einer durchgängigen Softwarelösung abzubilden. mehr...

GABO IDM: Zunehmende Bedeutung von Digitalen Informationszwillingen

[27.01.2026] Digitale Informationszwillinge sollen ungeplante Stillstände in Energieanlagen deutlich verkürzen und die Anlagenverfügbarkeit erhöhen. Nach Angaben der GABO IDM bündeln sie technische Daten, Dokumentation und Prozesse in einer zentralen, webbasierten Plattform. mehr...

TelemaxX: Verunsicherung bei Cyber-Sicherheit nimmt zu

[15.01.2026] Seit Inkrafttreten des NIS-2-Gesetzes nimmt die Verunsicherung vieler mittelständischer Unternehmen bei Fragen der Cyber-Sicherheit deutlich zu. Der Rechenzentrumsbetreiber TelemaxX meldet eine stark gestiegene Nachfrage nach Beratung zu Compliance, IT-Betrieb und Nachweispflichten. mehr...