BremenWeg zur Klimaneutralität beschlossen
Bis zum Jahr 2038 will die Hansestadt Bremen klimaneutral sein. Wie der Bremer Senator für Finanzen und die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau berichten, wird der Bremer Senat in den kommenden Jahren die Maßnahmen aus der Enquetekommission „Klimaschutzstrategie für das Land Bremen“ umsetzen, um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Einen Fahrplan für die kommenden Monate haben die Senatorin und der Senator dem Senat jetzt vorgelegt.
Demnach verfolge der Senat einen zweigleisigen Ansatz. Zum einen sollten die vier Maßnahmen umgesetzt werden, die das meiste CO2 einsparen. Auf der so genannten fastlane gehe es um die klimaschonende Wärmeversorgung, um die Verbesserung CO2-armer Mobilitätsangebote, es gehe um die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude und nicht zuletzt um die CO2-freie Stahlproduktion und Energieerzeugung.
Der zweite Ansatz verfolge in einem Klimaschutz-Aktionsplan konsequent die weiteren Maßnahmen, die die Klimaenquetekommission in ihrem Bericht benannt hat. Unter anderem seien hier die Ernährungswende und die Klimabildung zu nennen. Für beide Umsetzungswege richte der Senat unter der Federführung der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau ressortübergreifende Arbeitsgruppen ein. Diese tagten in festgelegten Rhythmen und trieben den Fortschritt der einzelnen Maßnahmen voran. Beteiligt an den Arbeitsgruppen sei stets der Magistrat Bremerhaven.
Bis zum Herbst sollten die Arbeitsgruppen dem Senat konkrete Pläne vorlegen, wie sowohl die vier Maßnahmen der fastlane als auch die Maßnahmen des Klimaschutz-Aktionsplans genau umgesetzt werden und welches Ressort für welche Maßnahme verantwortlich ist. Im Herbst solle außerdem die Finanzierung der Klimaschutzstrategie stehen. Dazu Finanzsenator Dietmar Strehl: „Auf Bremen kommen riesige Investitionen zu. Die Klimaenquetekommission nennt notwendige Investitionen in Höhe von insgesamt sieben Milliarden Euro. Wir werden nun eine transparente, zielgenaue und generationengerechte Finanzierung auf die Beine stellen. Eins ist dabei klar: Aus dem normalen Haushalt ist diese Herausforderung nicht zu stemmen.“
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