JUWIWindpark Bescheid Süd geht an SWT

Aktuell laufen die Tiefbauarbeiten im Windpark, im November sollen die vier Anlagen in Betrieb gehen.
(Bildquelle: JUWI)
Die vier Anlagen vom Typ Vestas V150 im Landkreis Trier-Saarburg (Rheinland-Pfalz) werden künftig vom regionalen Energieversorger SWT betrieben. Das von JUWI entwickelte Projekt erzeugt pro Jahr 48 Millionen Kilowattstunden Strom.
Der von JUWI entwickelte Windpark Bescheid Süd wird künftig regionalen Grünstrom für die Kunden der Stadtwerke Trier liefern. Im April unterzeichneten beide Unternehmen die entsprechenden Verträge. Der aus vier Windenergie-Anlagen bestehende Windpark hat eine Gesamtleistung von 16,8 Megawatt. Noch dauern die Bauarbeiten in der rund 20 Kilometer westlich von Trier gelegenen Gemeinde an. Damit der Strom aus diesem, wie weiteren künftig geplanten Windparks abtransportiert werden kann, wird ein neues 63-Megawattampere großes Umspannwerk in unmittelbarer Nähe des Windparks errichtet. Die technische Betriebsführung der Anlagen übernimmt JUWI für die ersten zehn Jahre.
„Wir freuen uns sehr über das neue Projekt mit den Stadtwerken Trier“, sagt JUWI-Geschäftsführer Christian Arnold, der beim Wörrstädter Projektentwickler das Deutschlandgeschäft verantwortet.
Arndt Müller, Vorstand der Stadtwerke Trier, erklärt, warum das Projekt besondere Bedeutung für sein Unternehmen hat: „Für den Windpark Bescheid Süd haben wir mit starken regionalen Partnern eine Gesellschaft gegründet, um die regionale Energiewende gemeinsam voranzubringen.“ Zu den Mitgesellschaftern gehören neben den SWT die Regionalwerke Trier Saarburg, die Sparkasse Trier, die Volksbank Trier sowie der Tabakhersteller JTI.
Die SWT werden den dort erzeugten Strom erstmals direkt an regionale Unternehmen verkaufen. „Bisher decken wir den Bedarf von unseren Privat- und Gewerbekunden mit regional erzeugtem Grünstrom. Ab 2024 beliefern wir dann erstmals auch große Industriekunden mit dem Strom aus Bescheid-Süd. Von den kurzen Transportwegen sowie der langfristigen Planung und Preissicherheit profitieren Umwelt und Unternehmen gleichermaßen.“
Aktuell erzeugen die SWT mit ihren Anlagen rund 240 Millionen Kilowattstunden regionalen Grünstrom. Bis Ende 2023 kommen aus verschiedenen Projekten weitere 80 Millionen Kilowattstunden dazu. Bis 2030 wollen die SWT alle Kunden ausschließlich mit Strom aus regionalen Wind- und PV-Anlagen beliefern.
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