Mittwoch, 4. März 2026

DifuPraxishilfe für kleine Kommunen

[04.07.2023] Kleine Kommunen stehen heute vor der Herausforderung, ihre Wärmeversorgung nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten. Um sie dabei zu unterstützen, haben die Mitgliedskommunen des vom Deutschen Institut für Urbanistik koordinierten Arbeitskreises Kommunaler Klimaschutz jetzt eine Praxishilfe entwickelt.

Die Mitgliedskommunen des vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) koordinierten Arbeitskreises Kommunaler Klimaschutz (AKK) haben jetzt Antworten auf zehn wichtige Fragen zur kommunalen Wärmeplanung erarbeitet. Wie das Difu mitteilt, wollen sie damit auch kleinen Kommunen helfen, ihre Wärmeversorgung nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten.
Die kommunale Wärmeplanung biete Vorteile für kleine Kommunen und damit für deren Bürgerinnen und Bürger. Sie ermögliche eine detaillierte Bestands- und Potenzialanalyse als Grundlage für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Eine erfolgreiche Umsetzung erfordere die frühzeitige Einbindung und Unterstützung aller relevanten Akteure, einschließlich der Kommunalverwaltung, der politischen Gremien und der Öffentlichkeit.
Wichtige Elemente einer kommunalen Wärmeplanung seien unter anderem Bestands- und Potenzialanalysen, Zielszenarien, Strategieentwicklung sowie die Berücksichtigung von erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Wärmenetzen.
Die Finanzierungsmöglichkeiten für die Umsetzung der Wärmeplanung einschließlich der verschiedenen Förderprogramme auf kommunaler, regionaler und nationaler Ebene sollten geprüft werden.
Eine transparente Kommunikation und Information der Bürgerinnen und Bürger sei entscheidend, um Akzeptanz und Unterstützung für die geplanten Maßnahmen zu gewinnen. Informationsveranstaltungen, Beteiligungsprozesse und die Einbindung lokaler Akteure seien hilfreich, um die Interessen und Bedürfnisse in die Planung einfließen zu lassen.
Die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung sollten in einem Wärmeplan zusammengefasst werden, der als Leitfaden für die zukünftige Wärmeversorgung der Kommune dient.





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