DEW21Fördermittel für Fernwärme

Die DEW21 haben jetzt für den Ausbau ihrer Fernwärmeversorgung einen Förderbescheid in Höhe von 12,9 Millionen Euro erhalten.
v.l.: Bastian Stegemann, Leiter des Bereichs Wärme bei DEW21; Daniela Nowack und Benjamin Dudler, Bereich Energiewirtschaft und Wärmeinfrastruktur; Peter Flosbach, technischer Geschäftsführer von DEW21
(Bildquelle: Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21))

Die DEW21 haben jetzt für den Ausbau ihrer Fernwärmeversorgung einen Förderbescheid in Höhe von 12,9 Millionen Euro erhalten.
v.l.: Bastian Stegemann, Leiter des Bereichs Wärme bei DEW21; Daniela Nowack und Benjamin Dudler, Bereich Energiewirtschaft und Wärmeinfrastruktur; Peter Flosbach, technischer Geschäftsführer von DEW21
(Bildquelle: Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21))
Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) hat jetzt den Zuschlag für eine Förderung von insgesamt 12,9 Millionen Euro aus dem „Programm Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen (progres.nrw)“ des Landes Nordrhein-Westfalen für den Ausbau des Fernwärmenetzes in den innenstadtnahen Stadtteilen erhalten. Wie DEW21 mitteilt, sollen damit Fernwärmeleitungen in den Bereichen Unionviertel sowie Tremonia-Nord und Tremonia-Süd verlegt werden. Ein weiteres Projekt sei die Erweiterung der Fernwärmeversorgung im Bereich der Bülowstraße im Dortmunder Nordwesten.
Die Dortmunder Fernwärme wird heute aus klimafreundlicher industrieller Abwärme der Deutschen Gasrußwerke gespeist. Diese habe die frühere gasbasierte Wärme aus dem Kraftwerk Dortmund abgelöst. Schon heute liege der regenerative Anteil der Fernwärme von DEW21 bei rund 80 Prozent – bis 2035 soll auch die Fernwärme klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen, will DEW21 die Nutzung industrieller Abwärme weiter ausbauen. Darüber hinaus spielten erneuerbare Wärmequellen wie die energetische Nutzung von lokal anfallender Biomasse, Großwärmepumpen, Tiefengeothermie sowie der Einsatz von erneuerbaren Gasen in neu errichteten Energiezentralen für die Zukunft eine Rolle.
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