DortmundLadebordsteine in Betrieb genommen

Vom Bordstein bis ins Auto hinein.
(Bildquelle: DEW21)
Wie die Stadt Dortmund berichtet, sind in der Betenstraße zehn Ladebordsteine mit je elf Kilowatt (kW) Ladeleistung installiert worden. Sechs davon sind bereits aktiv, vier weitere zunächst mit Blinddeckeln versehen und für eine spätere Nachrüstung vorbereitet. Standort der neuen Ladepunkte ist die Straßenseite am Mercure Hotel Römischer Kaiser.
Realisiert wurde das Vorhaben gemeinsam vom Energieversorger DEW21 und der Stadt Dortmund. Während DEW21 in die neue Technik investiert, stellt die Stadt öffentliche Flächen zur Verfügung und verankert das Projekt in ihrer Mobilitätsstrategie. Ziel ist ein moderner Lade-Infrastruktur-Mix, der das Stadtbild möglichst wenig beeinträchtigt.
Die Ladebordsteine sind in den Boden integriert und verzichten auf sichtbare Aufbauten. Damit sparen sie Platz, schonen das Straßenbild und bieten dennoch dieselbe Leistung wie eine klassische AC-Ladesäule. Technisch setzen die Systeme auf gekapselte Elektronik nach Schutzklasse IP68, Dichtungen und Wasserabläufe an den Ladebuchsen sowie einen Feuchtigkeitssensor, der bei Überflutung automatisch abschaltet. Für den Winterbetrieb ist ein Heizsystem integriert, das Eisbildung verhindert.
Nach Angaben von DEW21 ist die Technologie vor allem dort geeignet, wo mehrere Stellplätze nebeneinander liegen. Einzelne Ladepunkte lassen sich derzeit noch nicht wirtschaftlich realisieren. Zuvor waren Ladebordsteine in Köln getestet und in Düsseldorf erstmals installiert worden. Mit dem Start in Dortmund gehört die Stadt nun zu den Vorreitern bei dieser Form der Lade-Infrastruktur.
Mit dem Projekt in der Betenstraße will Dortmund Erfahrungen sammeln und das Ladeangebot an Orten ergänzen, an denen es städtebaulich und verkehrlich sinnvoll ist. Weitere Standorte sind derzeit nicht geplant.
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