MainovaWindpark vor den Toren Frankfurts

Vorstellung des Projekts Windpark Schäferköppel.
v.l.: Tina Zapf Rodriguez, Frankfurter Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen; Thomas Schrage, Erster Stadtrat Karben; Dr. Michael Maxelon, Vorstandsvorsitzender Mainova AG; Dr. Oliver Jedynak, Bürgermeister Bad Homburg vor der Höhe; Mike Josef, Oberbürgermeister Frankfurt am Main; Martin Giehl, Vorstand Technik & Erzeugung Mainova AG; Christian Stenglein, Vorstandsmitglied FraBeG; Yannick Schwander, Ortsvorsteher Nieder-Erlenbach
(Bildquelle: Mainova AG)
Vorstellung des Projekts Windpark Schäferköppel.
v.l.: Tina Zapf Rodriguez, Frankfurter Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen; Thomas Schrage, Erster Stadtrat Karben; Dr. Michael Maxelon, Vorstandsvorsitzender Mainova AG; Dr. Oliver Jedynak, Bürgermeister Bad Homburg vor der Höhe; Mike Josef, Oberbürgermeister Frankfurt am Main; Martin Giehl, Vorstand Technik & Erzeugung Mainova AG; Christian Stenglein, Vorstandsmitglied FraBeG; Yannick Schwander, Ortsvorsteher Nieder-Erlenbach
(Bildquelle: Mainova AG)
Das Unternehmen Mainova plant den Bau von vier Windenergieanlagen im Norden von Frankfurt am Main. In einer Pressemitteilung betont der Energiedienstleister die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemeinden Nieder-Erlenbach, Ober-Erlenbach und Karben bei der Planung und dem Bau des Windparks Schäferköppel. Auch die Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft FraBeG ist Partnerin des Projekts. Sie bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich zu beteiligen.
Regionale Kooperation für den Klimaschutz
Die 266,5 Meter hohen Anlagen haben eine Nennleistung von 6,8 Megawatt (MW). Es wird ein jährlicher Ertrag von etwa 54 Gigawattstunden (GWh) Strom erwartet. Wie Mainova mitteilt, profitieren die umliegenden Gemeinden von jeder erzeugten Kilowattstunde. Gemäß § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erhalten sie 0,2 Cent pro Kilowattstunde. Zusätzlich wird eine Beteiligung über die FraBeG angeboten. Im Rahmen einer Mitgliedschaft können Einzelpersonen Anteile erwerben und am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben.
Mainova-Vorstandsvorsitzender Michael Maxelon sagt: „Bei unseren Projekten setzen wir immer auf Zusammenarbeit, Partnerschaft und Beteiligung. Der Windpark Schäferköppel zeigt, wie sich Klimaschutz und regionale Wertschöpfung verbinden lassen.“ Laut Maxelon soll der Windpark rechnerisch über 20.000 Haushalte versorgen. Auch Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) steht dem Projekt positiv gegenüber. „Mit dem neuen Windpark vor den Toren Frankfurts setzen wir ein starkes Signal“, sagt er. Die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden und der Genossenschaft sei ein Beispiel dafür, wie regionale Kooperation den Klimaschutz voranbringen könne.
Identifikation und Vertrauen werden gestärkt
Auch aus Bad Homburg und Karben kommt Zustimmung. Oliver Jedynak (CDU), Bürgermeister von Bad Homburg, erklärt, das Projekt sei „ein Gewinn auf mehreren Ebenen“. Die Gemeinde leiste einen Beitrag zum Klimaschutz und erhalte zugleich Einnahmen. Zudem wachse die Akzeptanz, da die Menschen direkt profitieren könnten. Auch der Erste Stadtrat Thomas Schrage aus Karben lobt die Kooperation. Die Energiewende könne nur gemeinsam gelingen, sagt er. Christian Stenglein, Vorstandsmitglied der FraBeG, betont: „Wir setzen uns dafür ein, dass die Energiewende nicht über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg geschieht.“ Durch die Beteiligung würden Identifikation und Vertrauen gestärkt.
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