Ennepe-Ruhr-KreisWo fehlen öffentliche Ladestationen?

Der Ennepe-Ruhr-Kreis ruft jetzt seine Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Standorte zu benennen, an denen Ladestationen fehlen.
(Bildquelle: adobestock)
Der Ennepe-Ruhr-Kreis erarbeitet ein Konzept zum weiteren Ausbau der Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge und bezieht dabei gezielt die Bevölkerung ein. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, sind elektrisch fahrende Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Standorte zu benennen, an denen aus ihrer Sicht Ladestationen fehlen.
Die Hinweise können online abgegeben werden. Auf der entsprechenden Internetseite lassen sich gewünschte Standorte bis Mittwoch, 24. Februar, direkt in eine interaktive Karte eintragen. Die Umfrage ist Teil eines Lade-Infrastrukturkonzepts, das der Kreis bis zum Herbst vorlegen will. Ziel ist es, systematisch zu prüfen, wo zusätzlicher Bedarf besteht, welche Flächen geeignet sind und wie ein möglichst gut erreichbares Ladenetz entstehen kann.
David Hüsken, Sachgebietsleiter Kreisentwicklung, Mobilität und Klimaschutz, zufolge sollen öffentliche Ladestationen künftig gezielt dort entstehen, wo sie tatsächlich genutzt werden. Hinweise aus der Praxis spielten dabei eine zentrale Rolle. Ende Dezember verfügten die neun kreisangehörigen Städte über 200 öffentliche und halböffentliche Ladeorte mit insgesamt 459 Normalladepunkten, 42 Schnellladepunkten und 45 HPC-Ladepunkten. Dieses Angebot solle bedarfsgerecht weiterentwickelt werden, um die Elektromobilität im Kreis voranzubringen.
Wie der Ennepe-Ruhr-Kreis weiter berichtet, ist das Vorhaben als Gemeinschaftsaufgabe angelegt. In die Erarbeitung und spätere Umsetzung des Konzepts sollen neben dem Kreis auch die Städte, Energieversorger und weitere Partner eingebunden werden.
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