SaarlandStudie analysiert Wärmeversorgung
Eine aktuelle Studie untersucht die Ausgangslage und die Perspektiven der Wärmewende im Saarland. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlands mitteilt, haben die Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) und das Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien (IREES) im Auftrag des Hauses die Untersuchung „Wärmewende im Saarland – Status quo, Potenziale und Handlungsfelder“ erarbeitet.
Die Studie beschreibt zunächst detailliert die heutige Wärmeversorgung im Land. Sie erfasst, wie Haushalte heizen, wie der Gebäudebestand strukturiert ist und wo Wärmenetze sowie Gasinfrastruktur liegen. Auf dieser Bestandsaufnahme bauen Berechnungen zum aktuellen Wärmebedarf und zu dessen Entwicklung bis 2045 auf. Grundlage sind wissenschaftliche Annahmen und bundesweit etablierte Rechenmodelle, ergänzt um spezifische saarländische Rahmenbedingungen.
Ziel ist es, Potenziale und Grenzen treibhausgasneutraler Technologien transparent zu machen. Die Analyse bewertet verschiedene Entwicklungspfade hin zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung und leitet daraus konkrete Handlungsfelder ab.
Energieminister Jürgen Barke (SPD) betont: „Mit der Studie verschaffen wir uns einen fundierten Überblick über die derzeitige Wärmeversorgung im Saarland. Sie beantwortet zentrale Fragen zur aktuellen Situation, zu künftigen Entwicklungen und zu den Möglichkeiten einer klimaneutralen Wärmeversorgung.“ Auf dieser Basis wolle das Land Städte und Gemeinden gezielt bei der kommunalen Wärmeplanung unterstützen.
Die Untersuchung stellt den Kommunen dafür kleinräumige, detaillierte Daten zur Verfügung. Die umfassende Datensammlung soll in Kürze bereitstehen und als Orientierung für Planung, Priorisierung und Umsetzung von Maßnahmen dienen.
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