Dienstag, 21. April 2026

StuttgartWeitere PV-Anlagen auf Schuldächern

[21.04.2026] Neue Photovoltaikanlagen auf zwei Stuttgarter Schulgebäuden steigern die lokale Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Die Projekte liefern jährlich rund 140.000 Kilowattstunden und senken den CO₂-Ausstoß deutlich.

Solarpanels auf der Fuchsrainschule in Stuttgart-Ost.

(Bildquelle: Stadtwerke Stuttgart)

Photovoltaikanlagen auf Schuldächern in Stuttgart gehen weiter ans Netz und erhöhen die dezentrale Stromproduktion. Wie die Stadtwerke Stuttgart mitteilen, haben die Energiedienste der Landeshauptstadt Stuttgart (EDS) gemeinsam mit dem Amt für Umweltschutz zwei weitere Anlagen auf der Fuchsrainschule in Stuttgart-Ost und der Robert-Mayer-Schule in Stuttgart-Mitte realisiert.

Die Anlage auf der Fuchsrainschule ist bereits in Betrieb. 246 Solarmodule erreichen dort eine Leistung von knapp 100 Kilowatt peak (kWp) und erzeugen jährlich rund 85.000 Kilowattstunden (kWh) Strom. Der erzeugte Strom wird überwiegend direkt im Schulgebäude genutzt; Überschüsse fließen ins Netz. Die Anlage spart bilanziell etwa 34 Tonnen CO₂ pro Jahr im Vergleich zum deutschen Strommix ein.

Auf der denkmalgeschützten Robert-Mayer-Schule kommt eine gebäudeintegrierte Indach-Photovoltaikanlage zum Einsatz. 105 Module liefern eine Leistung von rund 46 kWp und erzeugen etwa 55.000 kWh jährlich. Die Inbetriebnahme ist für Mai vorgesehen. Durch die Integration der Module in die Dachfläche erfüllt die Anlage auch gestalterische Anforderungen des Denkmalschutzes. Die jährliche CO₂-Einsparung liegt hier bei rund 25 Tonnen.

In Summe erreichen beide Anlagen eine Jahresproduktion von etwa 140.000 kWh und vermeiden rund 60 Tonnen CO₂. Die Projekte sind Teil eines größeren Ausbauprogramms: Auf 118 städtischen Schuldächern sind inzwischen 156 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 7,7 Megawatt peak installiert. Mehr als 100 dieser Projekte hat die Stadtwerke-Tochter EDS umgesetzt. Mit dem weiteren Ausbau will die Stadt Stuttgart die Eigenversorgung stärken und die Energiewende auf kommunaler Ebene beschleunigen.





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