KarlsruheElektrifizierung des Fuhrparks schreitet voran

Die Elektrifizierung des Fuhrparks steht im Zusammenhang mit dem Ziel der Stadtverwaltung, bis 2040 klimaneutral zu werden.
(Bildquelle: TSK)
Karlsruhe treibt die Elektrifizierung seines städtischen Fuhrparks voran. Wie die Stadt berichtet, sind inzwischen 107 Elektrofahrzeuge im Einsatz. Zuständig für einen großen Teil des insgesamt 615 Fahrzeuge umfassenden Fuhrparks ist das Team Sauberes Karlsruhe (TSK) mit seinen Abfallsammel- und Winterdienstfahrzeugen.
„Die Entwicklung derzeit ist sehr positiv“, sagt Jan Laux, der beim TSK den Bereich Mobilität verantwortet, in einer Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Gesundheit. Die ersten Elektrofahrzeuge beschaffte die Stadt bereits 2017. Seit einem Grundsatzbeschluss aus dem Jahr 2020 haben Fahrzeuge mit emissionsfreiem Antrieb bei Neuanschaffungen Vorrang. Konventionelle Antriebe kommen nur noch in begründeten Ausnahmefällen infrage. Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit dem Ziel der Stadtverwaltung, bis 2040 klimaneutral zu werden.
Besonderes Augenmerk richtet die Stadt derzeit auf elektrische Abfallsammelfahrzeuge. Nach Angaben von Laux bieten sie das größte Potenzial zur Verringerung der CO2-Emissionen. Die Umstellung verlief bislang vor allem bei Pkw und Transportern. Seit 2025 beschafft die Stadt auch schwere Nutzfahrzeuge wie Müllfahrzeuge und Lkw mit Elektroantrieb. Zudem soll im dritten Quartal dieses Jahres die Ausschreibung für batterieelektrische Kehrmaschinen starten.
Als größte Herausforderung bezeichnet TSK-Betriebsleiterin Doris Schönhaar die angespannte Haushaltslage. Für neue Fahrzeuge und die notwendige Infrastruktur, etwa Ladesäulen, werden in den kommenden Jahren Investitionen von rund 15 bis 20 Millionen Euro erwartet.
Nach Angaben der Stadt sprechen neben dem Wegfall von Abgasemissionen weitere Vorteile für die neuen Fahrzeuge. Dazu zählen eine geringere Lärmbelastung für das Fahrpersonal, weniger Verschleißteile und deutlich reduzierte Fahrzeugausfälle.
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